Zu den Crowdstrike 24h of Spa tritt BMW M Motorsport mit einem Aufgebot von elf Fahrzeugen – davon fünf BMW M4 GT3 EVO im Pro-Cup von Team WRT und Rowe Racing.

Während Rowe Racing nach den Siegen 2016 und 2023 sowie dem 24h Nürburgring Sieg vor wenigen Tagen den dritten BMW-Gesamtsieg in Spa anpeilt, kämpft WRT bei ihrem Heimrennen in den Ardennen um den ersten Gesamtsieg mit dem Münchner Fabrikat. Doch auch in den anderen Klassen sind die BMW M4 GT3 EVO Teams mit starken Besatzungen vertreten.

Wir haben in Vorfeld mit einigen BMW-Piloten sprechen können und haben einen Ausblick auf das Rennen zusammengestellt:

Marco Wittmann (#31 Team WRT – BMW M4 GT3 EVO mit Dries Vanthoor, Sheldon van der Linde):

„Aktuell habe ich einen sehr vollen Terminkalender. Mit DTM, IMSA, als Ersatzfahrer in Le Mans ist Spa mein sechstes Rennwochenende in Folge. Es ist toll, so viel unterwegs zu sein, aber auch stressig. Natürlich ist der Sieg ist das Ziel, aber es gibt gewohnt viele starke Autos - man darf sich keine Fehler erlauben. Mit WRT haben wir ein erstklassiges Team im Rücken und mit Dries und Sheldon habe ich zwei sehr schnelle und erfahrene Teamkollegen. Auch BMW als Marke ist sehr stark aufgestellt für den Gesamtsieg mit drei Fahrzeugen bei WRT und zwei Fahrzeugen bei Rowe Racing. Heute im Freien Training war es nass, damit war es schwierig, ein Set-Up für Qualifying und Rennen herauszufahren, aber die Bedingungen sind für alle gleich.“

Raffaele Marciello (#98 Rowe Racing – BMW M4 GT3 EVO mit Augusto Farfus, Jesse Krohn):

„Das letzte Wochenende war großartig, Mit den 24h Nürburgring habe ich das Rennen gewonnen, dass ich schon immer gewinnen wollte. Leider ist die Feiern aufgrund des anstehenden Rennens in Spa etwas kurz ausgefallen. Am Ring haben quasi keine Fehler gemacht und am Ende den engen Kampf mit dem Manthey Porsche gewonnen. Nun müssen wir es hinbekommen, auch an diesem Wochenende absolut fehlerfrei zu bleiben, um in diesem Feld eine Chance zu haben, um den Sieg zu kämpfen. Es wäre großartig, innerhalb von einer Woche mit dem gleichen Team zwei 24-Stunden-Rennen zu gewinnen.“

Max Hesse (#998 Rowe Racing – BMW M4 GT3 EVO mit Daniel Harper, Philipp Eng):

„Wir starten dieses Jahr aufgrund unseres Programms in der IMSA nur in Spa, daher können wir uns voll auf das 24-Stunden-Rennen fokussieren und brauchen nicht taktisch für die Meisterschaftspunkte zu fahren. Mit Philipp haben wir einen dreimaligen Spa-Sieger auf dem Auto und auch Dan und ich haben schon einige Erfahrung in diesen Rennen sammeln können. Letztes Jahr waren wir sehr stark und lagen bis zu unserem Plattfuß auf Position zwei – leider hat es dann nicht für ein Platz auf dem Podium gereicht. Die Leistungsdichte ist im Feld ist gewohnt sehr hoch. Wir versuchen unseren Job so gut wie möglich zu machen und am Ende genug Reserven zu haben, um am Sonntag um die Spitze zu kämpfen. Insgesamt möchten wir ein sauberes Rennen fahren, ohne Fehler zu machen. Für Dan und mich wäre das erste Podium in Spa sensationelles Ergebnis, wenn es am Ende P1 wird, umso besser.“

Jens Klingmann (#777 AlManar Racing by WRT – BMW M4 GT3 EVO mit Ben Tuck, Al Faisal Al Zubair, Neil Verhagen):

„In der bisherigen Saison lief es sowohl in Sprint als auch Endurance sehr gut und wir liegen in aussichtsreicher Position in der Meisterschaft. In Monza haben wir den Gold-Cup gewonnen und haben mit dem vierten Gesamtrang bewiesen, dass wir auch gegen die Pro-Fahrzeuge bestehen können. Unser Hauptfokus liegt aber natürlich auf unserer Klasse, die mit zwölf Autos stark besetzt ist. Besonders der Verstappen Aston Martin ist schon die gesamte Saison über sehr stark. Der Klassensieg ist das große Ziel, aber aufgrund unserer Position in der Meisterschaft schauen wir natürlich auch mit einem Auge auf die Punktevergabe während des Rennens und versuchen, dort bestmöglich platziert zu sein. Insgesamt haben wir ein gutes Auto und ein starkes Team. Die Bedingungen heute im Training waren natürlich nicht optimal für die Vorbereitung. Im Qualifying werden wir unser Bestes geben – auch wenn es in diesem Feld als Gold-Fahrzeug schwierig wird, die Superpole zu erreichen. Der Hauptfokus liegt aber klar auf dem SetUp für das Rennen, damit wir da optimal aufgestellt sind.“

Text: Laura Brunnenmeister, Foto: Kevin Pecks


 

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