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Großer Jubel beim Wochenspiegel Team Monschau (WTM-Racing) nach dem dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 59. ADAC ACAS H&R-Cup. Nach der 4-Stunden-Renndistanz überquerte der Wochenspiegel-Ferrari 488 GT3 von Georg Weiss, Oliver Kainz, und Jochen Krumbach als Gesamtsieger die Ziellinie. Teamchef Georg Weiss: „Ein Wahnsinnsgefühl mit dem Wochenspiegel-Ferrari als Erster ins Ziel zu kommen.“ WTM-Racing gelang nach zehn Jahren mit Porsche im Premierenjahr mit Ferrari der erste Triumph in der Langstreckenmeisterschaft.

Bereits im Training zeigte das Wochenspiegel-Team eine starke Leistung. Bei guten äußeren Bedingungen – bei angenehmen Temperaturen war es teilweise bewölkt, aber trocken – und insgesamt 145 Startern stellte Krumbach den Ferrari am Ende des 90-minütigen Trainings mit einer Rundenzeit von 8.00,923 Minuten auf Startplatz zwei in die erste Startreihe. Krumbach: „Eine gute Runde, auch wenn es auf der Strecke noch Verkehr gab.“ Weiss pflichtete bei: „Der Ferrari hat bereits im Training bestens funktioniert, die Startposition war für uns die optimale Ausgangssituation.“

Startfahrer Krumbach lieferte sich während des ersten Stints einen tollen Kampf mit Porsche-Werksfahrer Sven Müller im Manthey-Porsche. Zeitgleich kam das Duo zum ersten Tankstopp an die Box. Kainz, der den Ferrari übernahm, konnte sich problemlos in der Spitzengruppe halten. Anschließend übernahm Krumbach, der den dritten Stint fuhr, die Spitze des Feldes und fuhr bis zum letzten Tankstopp einen Vorsprung auf die Verfolger heraus.

Weiss setzte sich als Schlussfahrer hinters Steuer. Für die letzten Runden hatte er einen komfortablen Vorsprung, da der bis dahin zweitplatzierte Land-Audi Probleme beim letzten Boxenstopp hatte. Weiss: „Ich war mir trotzdem nicht sicher, ob der Vorsprung reichen würde. Ich habe versucht, alle Gedanken auszublenden und das Rennen so schnell wie möglich zu beenden. Das Team hat mich dann frühzeitig informiert, dass alles gut laufen würde. Die letzte Runde habe ich dann richtig genossen.“

So fuhr der Wochenspiegel-Ferrari zum ersten Sieg in der VLN. Im Ziel hatte das Team fast eine Minute Vorsprung auf den zweitplatzierten Porsche. Zudem konnte sich WTM-Racing mit 8.03,431 Minuten auch noch die schnellste Rennrunde gutschreiben lassen.

Fahrerstimmen:

Georg Weiss
„Ich hatte am Freitag vor dem Rennen noch ein schlechtes Gefühl. Aber dann kam alles ganz anders. Schon das Training verlief für uns optimal. Heute sind wir für viele Enttäuschungen und Mühen belohnt worden, irgendwann bekommt jeder einmal das, was er verdient.“

Oliver Kainz
„Ein tolles Gefühl. Über meinen dritten Gesamtsieg freue ich mich riesig. Das Fahren auf der Strecke war heute nicht einfach. Ich hatte während meines Stints keine einzige freie Runde, es gab irgendwo immer eine Code-60-Zone. Da war es schwierig, einen Rhythmus zu finden.“

Jochen Krumbach
„Nach dem schwierigen Saisonauftakt in der VLN hat heute endlich einmal alles gepasst. Der Ferrari hat toll funktioniert und wir haben auch keinen Fehler gemacht. Ein toller Renntag mit einem riesigen Erfolg für das Team.“

Text: Hasso Jacoby   Fotos: Max Bermel

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