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Beim ADAC GT Masters auf dem Nürburgring wurde Norbert Siedler zum Opfer der etwas übermotivierten Konkurrenz. Nach gutem Start wurde der Tiroler im ersten Rennen in den Top-Zehn liegend umgedreht und kommt nach einer Aufholjagd auf Platz 14 ins Ziel. Am Sonntag ist für Siedler und Teamkollege Mapelli (I) nach einer erneuten unverschuldeten Kollision bereits in der ersten Kurve Schluss.

Mit dem elften Startplatz für das Samstagsrennen war Norbert Siedler ausnahmsweise zufrieden. „Am Freitag ist uns wegen eines Motorschadens und eines defekten Dämpfers viel Trainingszeit verloren gegangen“, erklärte der Lamborghini-Pilot. „Von Position elf bist du trotzdem direkt an den Punkterängen dran und kannst auf jeden Fall ein gutes Ergebnis erzielen.“

Im ersten Rennen lief zunächst alles nach Plan. In der Startphase verbesserte sich Norbert Siedler auf den neunten Rang. „Das Auto lag wirklich gut und ich konnte Druck auf meine Vorderleute ausüben“, kommentierte der GT-Spezialist. Doch im sechsten Umlauf verschätzte sich der auf Platz zehn liegende Audi-Pilot Connor de Phillippi (USA) und berührte das HB-Racing-Fahrzeug am Heck.

Norbert Siedler hatte keine Chance, den Dreher zu verhindern und musste das komplette Feld vorbeiziehen lassen. Mit einer spektakulären Aufholjagd sorgte er im Anschluss dafür, dass Teamkollege Marco Mapelli das Rennen zumindest auf dem 15. Rang fortsetzen konnte. Nach einer Stunde überquerte der Italiener die Ziellinie auf dem 14. Platz.

Noch härter traf es Norbert Siedler am Sonntag: Von der 23. Startposition kam Startfahrer Mapelli nicht einmal eine Runde weit. „Marc Gassner war im Nissan viel zu spät auf der Bremse und hat in der ersten Kurve fünf Autos aus dem Rennen gerissen. Marco war einfach nur Passagier“, ärgerte sich der Österreicher. „Natürlich wollen die Zuschauer harten GT-Sport sehen, aber irgendwo ist eine Grenze erreicht. Die Szene im ersten Rennen kann man sicherlich noch irgendwie als Rennunfall bezeichnen, aber was im zweiten Rennen passiert ist, hat mit Motorsport nichts mehr zu tun.“

Saisonhighlight der VLN Langstreckenmeisterschaft in zwei Wochen

In zwei Wochen steht für Norbert Siedler mit dem 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen das Saisonhighlight der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Programm. Auf der Nürburgring-Nordschleife wird der 34-Jährige erneut im Frikadelli-Porsche sitzen. „Seit dem letzten Rennen sind wir mit Falken-Reifen unterwegs und haben mit Platz vier das Podium auf Anhieb nur knapp verpasst“, blickt der Familienvater zurück. „Wenn wir ein paar Kleinigkeiten am Setup verbessern, sollten wir auch beim 6-Stunden-Rennen vorne mit dabei sein.“

Text: Andre Beckmann   Fotos: Max Bermel/Laura Brunnenmeister

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Terminplan

JUL
29
24h RennenSpa Francorchamps
AUG
05
ADAC GT Masters Lauf 5Nürburgring



AUG
19
VLN 5: 6h ADAC Ruhr Pokal RennenNürburgring + Nordschleife
SEP
02
VLN 6: 40. RCM DMV GrenzlandrennenNürburgring + Nordschleife