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Mit gleich zwei Siegen hat der achte Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am vergangenen Samstag für das Team Manheller Racing im MSC Adenau e.V. geendet. Marcel Manheller und Carsten Knechtges gewannen die stark besetzte Klasse V4 knapp mit unter einer Sekunde Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Auch der betreute Cup-Toyota mit Lucian Gavris, Werner Gusenbauer und Dale Lomas am Steuer konnte seine Klasse trotz einer Kollision gewinnen.

Dennoch verliert Marcel Manheller damit die Führung der VLN-Tabelle und liegt jetzt auf Rang drei – die Konkurrenz aus den anderen Klassen konnte ebenfalls kräftig punkten. „Wir haben heute alles gegeben und mit einem ersten Platz auch das beste machbare Resultat erreicht. Das ist eine tolle Leistung unserer kleinen Truppe“, betonte Teamchef Stefan Manheller.

Der achte VLN-Lauf geizte nicht mit Schwierigkeiten: Bereits morgens empfing die Nordschleife die Fahrer mit kalten Temperaturen und nassen Stellen. Für die Mannschaft aus der Eifel kein Problem: Manheller startete souverän von der Pole-Position. Nach dem Rennstart konnte der junge Pilot bereits eine beachtliche Lücke herausfahren, die durch Verkehr und wechselhaftes Wetter jedoch schnell wieder Makulatur war. Das restliche Rennen wurde von einem engen Duell mit dem BMW von Adrenalin Motorsport geprägt. Manheller konnte sich am Ende durchsetzen. „Wir haben die ganze Zeit auf die Tankanzeige geschaut, das war wirklich knapp“, erzählte der Pilot aus Döttingen.

Neben dem V4-Spitzenfahrzeug und dem Toyota setzte Manheller noch einen weiteren V4-BMW und den WWS-BMW M3 in der Klasse SP6 ein. Letzterer konnte mit den Fahrern Kurt Strube und Stefan Manheller einen zweiten Platz feiern. Der zweite BMW aus der V4 erreichte das Ziel nach einer Kollision auf nasser Strecke nicht.

Im Titelkampf hat Manheller nun keine Chance mehr auf den Gesamtsieg, der Punkteabstand ist zu groß. In der VLN zählen, anders als beispielsweise bei der Formel 1, nur die sieben Besten von neun Ergebnissen. Die anderen werden als Streicher bezeichnet und wirbeln das Klassement nochmal kräftig durcheinander. Ein Platz unter den ersten fünf ist dem Team aus Meuspath am Nürburgring aber sicher. „Für Marcels erste VLN-Saison und mit einem selbstgebauten BMW ist das Ergebnis ausgezeichnet“, so Stefan Manheller. Und ein Lauf sei noch zu Fahren, ein Podiumsplatz sei auch noch möglich. Bei der letzten VLN am 21 Oktober ist das Team wieder dabei.

Text: Ruben Schäfer   Fotos: Max Bermel

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