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Jetzt wo die Saison 2017 zu Ende geht, kann Matias Henkola auf eine Saison voller Erfolge zurückblicken. Mit mehreren Podestplätzen in der VLN Meisterschaft auf dem Nürburgring, einem fünften Pro-Am Platz bei seinem ersten 24 Stunden Rennen in Spa und einem weiteren Podiumserfolg in der Blancpain GT Series Endurance Cup in Silverstone, war 2017 die bisher erfolgreichste Motorsportsaison des Finnen.

Matias Henkola über….

…die Saison.
„Wenn auch die Rennergebnisse nicht die Resultate waren, auf die wir als Team gehofft hatten, so war ich mit meiner eigenen Leistung sehr zufrieden. Als einzelner Fahrer kann man im Langstreckensport nur begrenzt Einfluss auf des Rennergebnis nehmen, deshalb bin ich glücklich mit dem, was ich zu unseren Erfolgen beitragen konnte.

„Man muss bedenken, dass ich kein Profisportler sondern Amateurfahrer bin und dass ich trotzdem teilweise schneller war als die bezahlten Profis, das ist schon ein sehr gutes Gefühl.”

…Lektion gelernt.
„Auf gleich zwei Wegen habe ich dieses Jahr eine ganze Menge dazulernen können. Zunächst auf den Grand Prix Kursen. Das Fahren mit weniger Grip und ein engeres Feld an Konkurrenten, während man auf der Nordschleife eher den Mut haben muss zu attackieren, vor allem aber einen sechsten Sinn für den Verkehr entwickeln muss.

„Des Weiteren habe ich gelernt, konstanter am Limit zu bleiben. Besonders bei wechselhaften Bedingungen konnte ich die Pro Fahrer deutlich unter Druck setzen.”

…Motorsport an der Seite von hochgradig talentierten Rennfahrern wie Markus Palttala und Christian Krognes.
„Neben diesen Fahrern an den Start zu gehen hat mich dazu motiviert, ein Rennwochenende detaillierter in Angriff zu nehmen. Das bedeutete zunächst sicherzustellen, dass meinerseits alles so perfekt vorbereitet und ich so leistungsbereit war, wie ich es nur sein konnte, um das Limit immer weiter ausbauen zu können.

„Ich habe sehr viel Zeit mit Christian Krognes verbracht, um genau zu analysieren, wo ich rund um die Nordschleife noch das ein oder andere Zehntel an Zeit gutmachen könnte. Dabei war es natürlich super cool, vom bisher schnellsten Fahrer des Nürburgrings profitieren zu dürfen. Besonders beeindruckend daran ist aber, dass Christian nicht nur ein so unglaublich netter Teamkollege ist, sondern dass er seine Zeit dafür opfert, seinen Teamkollegen bzw. das ganze Team einen Schritt weiter nach vorne zu bringen.

„Markus Paltalla respektiere ich als Freund und als Rennfahrer. Er ist ein beeindruckender Typ und es war super interessant, ihn bei den 24 Stunden von Spa zu meinen Teamkollegen zählen zu können. „Und zu guter Letzt Michele Di Martino. Er hat einen unfassbaren Speed und ist nebenbei ein super sympathischer Sportler. Ich weiß nicht, was man sich außerdem von seinen Teamkollegen noch erhoffen könnte?”

….das Gute.
„Auch wenn wir in Spa einige Probleme hatten und das Podium verpasst haben, war es trotzdem das beeindruckendste und unglaublichste Event des Jahres. Es ist wirklich das härteste und leistungsstärkste Rennen, dass ich je bestritten habe. Wenn 70 mit Profis besetzte Autos, auf einer Strecke von 7 Kilometern, 24 Stunden am Stück, Kopf an Kopf um den Gesamtsieg kämpfen, das ist wirklich ein riesen großes Spektakel.”

…und das weniger Gute.
„Die größte Enttäuschung war das 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring. Nach dem Unfall im Qualifying war unser Auto irreparabel beschädigt und eine Teilnahme am Rennen war nicht mehr möglich. Gleichzeitig war ich unglaublich beeindruckt und stolz wie abgeklärt und professionell unser BMW Junior mit den Folgen seines Unfalls umgehen konnte. Wir vier Fahrer und die Teambosse saßen damals zusammen und haben versucht, ihm den entstandenen Druck zu nehmen. In einer solchen Situation müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen, nur so konnten wir die Enttäuschung und Frustration damals als Team überwinden.”

…die Pläne für 2018.
„Für nächstes Jahr kann ich bereits bestätigen, dass ich sowohl das 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring, sowie die VLN Vorbereitungsrennen auf einem gesamtsiegfähigen Auto absolvieren werde. Es gibt verschiedene Angebote, aber ich habe noch nichts unterzeichnet. Zusätzlich hoffe ich auf einen Bronze Fahrerplatz in der Blancpain GT Series Endurance Cup oder ähnlichen Serien, wo ein Am -Fahrer benötigt wird.

„Auch wenn es für die gewünschten Am-Deals bereits ziemlich spät ist, mache ich mir keine Sorgen, denn im Bereich der Am-Fahrer zählte ich diese Saison oft genug zu den Schnellsten im Feld.”

Text und Fotos: GT Report

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