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Das Rennteam Manheller Racing im MSC Adenau e.V. hat beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am vergangenen Wochenende einen 97 Platz und damit eine Zielankunft gefeiert. Die Fahrer Kurt Strube, Marcel Manheller, Markus Fischer und Yutaka Seki starteten auf dem WWS-BMW mit der Startnummer 156 in der Klasse V4 und erreichten hier Platz fünf.

Das Team startete von der Pole-Position ins Rennen, mit einem Getriebeschaden am frühen Samstagabend wurden aber alle Hoffnungen auf einen Podestplatz begraben. Das betreute Toyota-Cup Fahrzeug mit Werner und Moritz Gusenbauer sowie Manuel Assmann und Dale Lomas kam auf Rang zwei der Klasse SP3 ins Ziel. „Wir hatten aber viel Spaß zusammen und haben das Ziel Ankommen und Ergebnis in den Top 100 geschafft. Im Großen und Ganzen also ein Erfolg“, resümierte Teamchef Stefan Manheller.

Das Rennwochenende begann für die Teammitglieder bereits am Donnerstag mit dem freien Training, das wegen nassen und kühlen Bedingungen vorzeitig verlassen wurde. „Hier geht es ja um nichts, aber die Nordschleife fährt sich aktuell sehr gefährlich, wir wollen nichts riskieren“, so Marcel Manheller. Am Abend startete das Team dann in das erste Qualifying und alle Fahrer konnten bei guten Bedingungen ihre Pflichtrunden abspulen. „Nur mit dem Startplatz sind wir noch nicht glücklich“, bemerkte Stefan Manheller. Daher startete der VLN-Seriensieger Marcel Manheller auch am Freitag noch zu einer schnellen Runde – mit Erfolg. Ganze 15 Sekunden brummte der 28-Jährige aus Döttingen dem Wettbewerb auf. Das Rennen startete das Team also am Samstag von der Pole Position, die Startfahrer Manheller auch im ersten Stint halten konnte. Am frühen Abend kündigten sich Getriebeprobleme an, die über eine Stunde Reperaturzeit erforderten. „Jetzt geht es nur noch um den Spaß, den wir bei diesem tollen Event sicher noch haben“, sagte Kurt Strube.

Mit Einbruch der Nacht kündigte sich eine nahende Gewitterfront an, bis es dann gegen etwa 2:00 Uhr hieß: Land unter. Starke Regenfälle zwangen auch das Team Manheller zum Reifenwechsel. Mit schnellen Runden konnten sich die Fahrer im Anschluss nach vorne arbeiten, zwischenzeitlich wurden von den neun Runden Rückstand über zwei wieder zurückgerundet. Im Laufe des Vormittages verschlechterten sich die Bedingungen zunehmend, was für Piloten Kurt Strube zu einem Highspeed-Dreher führte, aber folgenlos blieb. Aufkommender dichter Nebel und die rutschige Strecke zwang schließlich den Veranstalter, das Rennen zu unterbrechen und nach über einer Stunde fortzusetzen. „Wir wollen jetzt nur noch ankommen“, lautete die Devise. Nach ereignisreichen 24 Stunden überquerte Schlussfahrer Yutaka Seki die Ziellinie unter dem Applaus des Teams.

Die 2018er-Ausgabe des 24h-Rennen war das zwölfte Rennen in Folge für das Team Manheller – und die zwölfte Zielankunft. Das Team startet auch in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring und führt dort derzeit die Produktionswagenklasse an. Im vergangenen Jahr beendete Manheller die Saison auf dem dritten Meisterschaftsrang. „Wir konzentrieren uns jetzt wieder voll auf die Langstrecke, dieses Jahr wollen wir noch besser abschneiden“, so Teamchef Manheller. Die nächste VLN findet am 23. Juni statt.

Text und Fotos: Ruben Schäfer

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