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Mit begründetem Optimismus reiste Elia Erhart zum letzten Auslandsrennen des ADAC GT Masters in dieser Saison. Auf dem Dünenkurs im niederländischen Zandvoort sollte sich dabei der Trend der letzten Läufe fortsetzen. So fehlte dem Röttenbacher im Qualifying das notwendige Glück, um eine vordere Platzierung erzielen zu können. In den beiden Rennen lief es hingegen umso besser und man konnte dank einer starken Performance erneut zwei vielversprechende Aufholjagden starten.

„Das Rennwochenende in Zandvoort war im Prinzip ein Spiegelbild unserer bisherigen Saison. Während uns im Qualifying immer noch das letzte Quäntchen Glück fehlt, sind wir im Rennen absolut mit bei der Musik. Wir werden jedoch weiterhin an unserem Speed auf die eine schnelle Runde hin gesehen arbeiten, um eine noch bessere Grundlage für die Rennen zu haben“, bilanzierte Erhart nach dem Gastspiel an der niederländischen Nordseeküste.

Im ersten Qualifying wählte die EFP by TECE Mannschaft rund um Elia Erhart bewusst eine andere Strategie als noch am Nürburgring, um eine schnelle Runde auf dem 4,307 km langen Kurs zu erzielen. So ging man mit dem Audi R8 LMS erst relativ spät auf die Zeitenjagd. „Wir sind am Nürburgring direkt zu Beginn des Qualifyings rausgefahren und dabei im Verkehr stecken geblieben. Wir wollten dies hier in Zandvoort unbedingt vermeiden. Leider wurde jedoch das Training kurz vor Schluss mit der roten Flagge abgebrochen, wodurch wir keine Chance mehr auf eine schnelle Rundenzeit hatten“, so Erhart, der dadurch vom 29. Startplatz das Rennen aufnehmen musste. Der Röttenbacher bewies jedoch eine gute Moral und machte in seinem Stint bereits einige Positionen gut. Sein Teamgefährte Pierre Kaffer knüpfte im zweiten Teil an diese Performance an. Schlussendlich überquerten die beiden Piloten nach einer erfolgreichen Aufholjagd auf dem 20. Rang die Zielflagge.

Am Rennsonntag ging es vom 25. Startplatz aus auf die Reise. Trotz einer kleinen Kollision zu Beginn des Rennens konnte Startfahrer Pierre Kaffer einige Positionen gutmachen, bevor er das Steuer des Audi R8 LMS zu Rennmitte an Elia Erhart übergab. Der Mittelfranke lieferte sich nahezu über den gesamten Stint einen tollen Zweikampf mit einem Lamborghini Huracan GT3. „Ich habe alles versucht, um am Lamborghini vorbeizukommen. Leider hat es schlussendlich nicht ganz funktioniert. Hier in Zandvoort ist es einfach extrem schwer zu überholen, wenn sich der Vordermann keinen Fehler leistet“, so Erhart, der gemeinsam mit seinem Teamkollegen am Ende den 21. Platz belegte.

„Insgesamt war unsere Speed im Rennen wieder extrem gut. Wenn wir im Qualifying noch weiter zulegen bin ich mir sicher, dass wir noch einmal einen deutlichen Sprung nach vorne machen werden. Ich freue mich sehr, dass unsere Teamkollegen Dries Vanthoor und Florian Spengler in beiden Rennen in die Punkte fahren konnten. Ein tolles Ergebnis für unsere Mannschaft, was uns sehr viel Selbstvertrauen für den Sachsenring gibt.“

Text: Media-DaCo (Daniel Cornesse) und Fotos: Marko Tarrach

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