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„Wir sind über das Ergebnis mehr als glücklich“, freute sich Teamchef Michael Illbruck nach dem Ende der 59. ADAC Westfalenfahrt, dem ersten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2012. Das Fahrer-Duo Michael Illbruck und Altfrid Heger hatte beim Saisonauftakt mit dem Pinta-Porsche 997 GT3 R einen hervorragenden fünften Rang herausgefahren. „Das gibt es viel Selbstvertrauen und große Motivation für die nächsten Rennen.“

Am letzten Märztag präsentierte sich das Eifelwetter von seiner unangenehmen Seite. Kühle Temperaturen, nur knapp über dem Gefrierpunkt, und ein wolkenverhangener Himmel stellten die 182 anwesenden Teams bereits im Training vor schwere Aufgaben. Michael Illbruck: „Anfangs war die Strecke noch nass, doch schon bald begann die Fahrspur an einigen Stellen abzutrocknen. Das waren wirklich schwierige Bedingungen für alle Fahrer.“ Gegen Ende des 90-minütigen Trainings war die Fahrbahn dann soweit trocken, dass fast alle Spitzenteams die letzte Runde auf Slicks in Angriff nahmen. Auch Altfrid Heger gelang ein schneller Umlauf, allerdings nur bis zur letzten Schikane vor der Start-und-Zielgeraden. „Ich bin dort mit zwei Reifen aufs nasse Gras gekommen und habe einen halben Dreher hingelegt. An eine gute Zeit war dadurch nicht mehr zu denken.“ Die 8.47,855 Minuten reichten dann trotzdem noch zu Startplatz 20. Michael Illbruck: „Hauptsache es ist nichts passiert. Mit der Startposition können wir leben.“

Mit einem starken Startturn legte der Teamchef dann den Grundstein für das gute Abschneiden der Pinta-Mannschaft im Rennen. Der Wahl-Münchener hielt zunächst seine Position und sich aus dem Getümmel der ersten Runden heraus. Später verbesserte er kontinuierlich seine Position und übergab den Porsche nach der siebten Runde an Altfrid Heger auf Platz 19. In der Folge fuhr der Essener mit dem Pinta-Porsche weiter nach vorn.

Das Team änderte die Renntaktik als kurz vor Halbzeit zunächst leichter und später dann heftiger Regen einsetzte. Altfrid Heger: „Ich bin so lange wie möglich auf Slicks draußen geblieben, um unseren Tankrhythmus zu halten. Das ist mir gelungen und zugleich habe ich fast den optimalen Zeitpunkt getroffen, um auf Regenreifen zu wechseln.“ Der Essener blieb im Cockpit sitzen und zählte anschließend auf nasser Fahrbahn zu den schnellsten Piloten im Feld. Er machte schnell Positionen gut und lag bereits auf Rang fünf, als das Rennen nach gut 160 Minuten wegen dichten Nebels abgebrochen wurde. Heger: „Schade, ich war gut unterwegs, das Auto war perfekt. Wir hätten uns noch weiter verbessern können.“ Michael Illbruck, der sich zur Zeit des Abbruchs schon auf seinen Einsatz vorbereitete, meinte: „Ich wäre gern noch gefahren. Aber der Abbruch aus Sicherheitsgründen geht in Ordnung. Und das Ergebnis ist ein riesengroßer Erfolg für das ganze Team.“ Zudem gab es bei der Siegerehrung noch Pokale für Rang drei in der Klasse der GT3-Fahrzeuge.

Text: Pinta Racing und Foto: Hardy Elis

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