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Mit einem wahren Paukenschlag endete die Rennpremiere für das neue Team Timbuli Racing. Beim Auftaktrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring sicherten sich Marc Hennerici, Norbert Siedler und Dennis Busch im Porsche 911 GT3 R auf Anhieb einen Podestplatz. Hinter der siegreichen BMW-Werksmannschaft belegte das Trio Platz zwei.

Marc, Norbert und Dennis auf dem Podium „Das war ein unglaublicher Einstand“, freute sich Hennerici nach dem Rennen. „Unser Team hat bei wechselhaften Witterungsbedingungen stets die richtigen Entscheidungen getroffen und so konnten wir unsere Stärke ausspielen – auch wenn wir mit der Entwicklung des Fahrzeuges noch lange nicht am Ende sind.“ Einen großen Anteil am Erfolg hatte der Youngster im Team, Dennis Busch, der bei einsetzendem Regen einen kühlen Kopf behielt. Nach etwas mehr als 160 Minuten wurde das Rennen aufgrund von starkem Nebel vorzeitig abgebrochen. „Die letzten Runden hatten es wirklich in sich“, sagte Busch. „Auf der nassen Piste musste ich alles geben, um unseren Porsche heile um die Nordschleife zu bringen. Das wir bei der starken Konkurrenz am Ende auf Platz zwei kamen, ist ein fantastisches Ergebnis.“ Durch den Rennabbruch kam Siedler, der auf beiden Fahrzeugen genannt war, im GT3-Porsche nicht mehr zum Einsatz. Der Österreicher sammelte auf dem Schwesterfahrzeug erste Erfahrungen, musste den 911er aber nach vier Runden mit einem technischen Defekt abstellen. Egon Allgäuer und Marc Busch blieb so ein Einsatz im Rennen verwehrt. „Freud‘ und Leid liegen im Motorsport manchmal sehr nahe beieinander“, sagte Jessica Wolf, Pressesprecherin von Timbuli Racing. „Zu Beginn mussten wir den Ausfall des SP7-Porsche verschmerzen, am Ende haben wir dann natürlich zusammen den zweiten Platz im Rennen gefeiert.“

Die Strategie spielte beim Auftakt eine große Rolle Bereits in der Woche nach Ostern, am 14. April, geht es in die nächste Runde. Mit dem 37. DMV 4-Stunden-Rennen steht der zweite Lauf der Langstreckenmeisterschaft über die Distanz von vier Stunden auf dem Programm. Mit stolzgeschwellter Brust werden die Fahrer ins Rennen gehen, warnen aber gleichzeitig vor übersteigerter Euphorie. „Man darf die Erwartungen nicht zu hoch schrauben“, sagt Siedler. „Unser Ziel ist es, bis zum 24h-Rennen im Mai die Performance der beiden Porsche weiter zu verbessern. Bis dahin haben wir noch viel Arbeit vor uns.“

Text: Timbuli Racing und Fotos: Patrick Liepertz

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