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BMW-Werkspilot Jens Klingmann ist mit einem guten Ergebnis in die neue Saison des ADAC GT Masters gestartet. Der gebürtige Heidelberger sicherte sich bei der Auftaktveranstaltung in Oschersleben mit dem BMW M6 GT3 vom Team MRS GT-Racing den sechsten Platz und kann nun voller Vorfreude dem weiteren Saisonverlauf entgegen schauen.

„Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Wochenende hier in Oschersleben. Natürlich gibt es für uns noch deutlich Luft nach oben, aber es war schon einmal ein ordentlicher Einstieg in die neue Saison. Wir haben eine ganz gute Basis gelegt, auf die es nun gilt in Most aufzubauen. Die positiven Eindrücke werden wir in jedem Falle mitnehmen“, so Klingmann, der für die Mannschaft von MRS GT-Racing bereits im vergangenen Jahr hinter dem Steuer saß. Trotzdem gab es auch für den BMW-Werkspiloten gegenüber dem Vorjahr eine Veränderung zu verzeichnen. So teilt er sich künftig das Cockpit gemeinsam mit dem jungen Dänen Nicolai Sylvest.

„Die Entscheidung fiel erst ganz kurz vor dem Rennwochenende, sodass Nicolai zuvor noch nicht in unserem BMW M6 GT3 Platz nehmen konnte. Trotzdem hat er seine Sache auf Anhieb wirklich klasse gemacht. Schon im freien Training waren wir vorne mit dabei und wussten, dass ein gutes Resultat möglich sein kann.“

Das erste Qualifying sollte sich für das BMW-Duo hingegen als äußerst schwierig herauskristallisieren. Gleich mehrere Male musste die Session durch die rote Flagge unterbrochen werden, weshalb die Zeitenjagd deutlich erschwert wurde. „Uns ist hinten heraus einfach die Zeit für eine schnelle Runde ausgegangen. Daher mussten wir leider vom 19. Platz aus ins Rennen starten.“ Trotzdem gab die Mannschaft rund um Jens Klingmann den Kampf um die ersten Meisterschaftspunkte nicht auf und konnte sich relativ zügig in die Top-15 vorarbeiten. Die Aufholjagd musste jedoch ab Rennmitte aufgrund eines schleichenden Plattfußes aufgeben werden. „Wir haben irgendwo auf der Strecke Trümmerteile erwischt und haben uns dann am Ende nur noch über die Distanz gerettet. Platz 16 war letztlich mit diesen stumpfen Waffen das Maximum“, so Klingmann, der seinerseits das zweite Qualifying am Sonntag absolvierte. Bei extrem schwierigen äußeren Witterungsbedingungen platzierte er den BMW M4 GT3 auf der 14. Startposition. Im Rennen sollte es dann deutlich weiter nach vorne gehen.

„Ich hatte einen sehr guten Start und konnte gleich einige Plätze gutmachen. Wir waren recht schnell in den Top-10 und haben dann zusätzlich ein stückweit von den Fehlern der Konkurrenz profitieren können. Gegen einige Teams vor uns wurden Strafen ausgesprochen bzw. hatten auch sonstige Zwischenfälle zu beklagen, weshalb wir letztlich bis auf den sechsten Rang nach vorne gespült worden sind.“ Damit sammelte Klingmann bereits zum Auftakt die ersten Punkte für die Meisterschaft. Im Hinblick auf die nächste Saisonstation in Most zeigt sich der BMW-Werkspilot äußerst optimistisch.

„Ich rechne mir mit unserem BMW M6 GT3 in Most einiges aus. Letztes Jahr sind wir im Qualifying auf einen starken zweiten Platz gefahren und wurden im Rennen Vierte. Die Strecke liegt uns also und warum sollten wir unser Potential nicht noch einmal unter Beweis stellen können. Ich freue mich auf jeden Fall sehr und vielleicht können wir hier ja schon mit einem Podiumsplatz das erste Highlight setzen.“

Text: Media-DaCo (Daniel Cornesse) und Fotos: Manfred Muhr

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