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Drei Porsche eingesetzt und alle drei Porsche mit guten Ergebnissen im Ziel – das ist das Kurzresümee von Car Collection zum Auftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Teamchef Peter Schmidt war auch sehr zufrieden: „Die Stimmung war gut, die Autos sind einwandfrei gelaufen und das Ergebnis stimmt.“ Lediglich die dritten Piloten auf den drei Autos reisten letztlich nicht so glücklich wieder ab, kamen sie durch einen Rennabbruch gar nicht erst zum Einsatz.

In der Klasse Cup2, der Porsche-Cup-Klasse, setzte Car Collection einen seiner drei Porsche 997 GT3 Cup ein. Christopher Zöchling (Eichenau), Marcel Blumer und Dieter Lehner (beide Schweiz) vertraten die Farben von Car Collection in der Eifel. Mit der zweitbesten Trainingszeit in der Klasse konnte sich das Fahrzeug auf Startrang 19 in der Gesamtwertung einreihen. Angesichts der großen Konkurrenz vor allem aus dem Lager der deutlich stärkeren GT3-Boliden, war dies ein erster Achtungserfolg. Zu Beginn gelang es dem Team schnell, weiter nach vorne zu kommen. Zwischenzeitlich wurde die Startnummer 99 auf Gesamtrang 12 geführt.

Doch die ohnehin schon schwierigen Wetterverhältnisse verschlechterten sich immer weiter und bei einsetzendem Regen war schließlich die richtige Reifenwahl entscheidend. „Wir hatten leider einen Boxenstopp zu viel, weil wir zunächst auf die falschen Reifen gesetzt haben“, meinte Schmidt hinterher. Mit Rang vier in der Klasse und Platz 16 im Gesamtklassement zeigte er sich aber trotzdem sehr zufrieden. „Wir haben gezeigt, dass mit der Mannschaft in der Cup-Klasse zu rechnen ist.“

Auch die anderen beiden Cup-Porsche, die in der Klasse SP7 zum Einsatz kamen, erfüllten die Erwartungen des Teamchefs. Alain Bürgin (Schweiz), Klaus Koch (Erbach) und Don Stefano (Mayen) schafften in der Klasse den Sprung auf Rang vier und waren damit schnellster Cup-Porsche der SP7. „Wir treten in der Klasse gegen deutlich stärkere Autos an, da ist der vierte Rang sehr gut“, lobte Schmidt.

Zwei Plätze dahinter reihten Bernd Jung (Erbach), Andreas Ziegler (Sinzig) und Michael Heimrich (Oberursel) ein. Bei der besten Rundenzeit übertraf das Trio sogar das Schwesterauto, aber über die Distanz waren die Drei ein wenig langsamer als ihre Teamkollegen.

„Ich bin froh, dass bei diesen Bedingungen alles heil geblieben ist und wir gut in die Saison gestartet sind“, meinte Schmidt nach Ende der Veranstaltung, „dass das Rennen vorzeitig abgebrochen wurde, war zwar schade, aber die Sicherheit geht stets vor.“ Dichter Nebel sorgte nach gut 160 Minuten Renndistanz für absolut schlechte Sichtverhältnisse, so dass der Rennleitung keine andere Wahl blieb, als das Rennen frühzeitig zu beenden.

Car Collection hofft, dass der zweite Lauf am 14. April über die volle Distanz von vier Stunden geht. „Zum nächsten Rennen wollen wir mit vier Autos starten“, kündigte Schmidt bereits jetzt an. Vielleicht schafft Car Collection dann auch den angestrebten Sprung aufs Podium.

Text: Martin Brock und Fotos: Hardy Elis

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