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Yannick Mettler gewinnt nach einem lupenreinen Wochenende das 6-stündige Vorbereitungsrennen für den 24-Stunden-Klassiker am Nürburgring. Zusammen mit seinen drei Fahrerkollegen Stephan Rösler, Mike Stursberg und Maik Rosenberg holte er auf dem AM Solutions Mercedes-AMG GT4 von BLACK FALCON die Pole Position, den Rennsieg und die schnellste Runde in der Klasse SP8T. Somit gelingt dem Schweizer eine Woche nach der Enttäuschung in Monza die maximale Ausbeute und die Rückkehr auf das Siegerpodest.

Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen

Für Fahrer, Teams und Fans bot das vergangene Wochenende einen ersten Vorgeschmack auf das in Kürze anstehende Rennen zweimal rund um die Uhr. Trotz des verhältnismässig kleinen Starterfeldes von rund 100 Fahrzeugen und zum Teil widriger Wetterbedingungen haben es sich viele Langstreckenfreunde nicht nehmen lassen, die Zelte schon einmal aufzuschlagen.

Der Luzerner Rennfahrer fand sich dabei bei allen Wetterbedingungen bestens zurecht und erzielte in beiden Qualifyings die jeweils schnellste Zeit seiner Klasse. Da das erste Qualifying bei trockeneren Bedingungen stattfand, war die dort gefahrene Rundenzeit am Ende massgebend für die Pole Position. Im Rennen selbst blieb es jedoch, abgesehen von teilweise leichtem Nieselregen, über die gesamte Renndistanz von 6 Stunden trocken.

Nachdem seine Teampartner die ersten 4 Stunden erfolgreich gemeistert hatten, fuhr Mettler den Sieg mit einem Doppel-Stint zum Schluss souverän ins Ziel. Dabei sicherte sich der amtierende GT4 Champion zusätzlich die schnellste Rennrunde für die Mannschaft von Black Falcon.

"Nach den regnerischen Trainings-Sessions und dem ebenfalls nassen zweiten Qualifying war es gut, heute noch einmal einige Kilometer im Trockenen zu fahren. Im 24-Stunden-Rennen wird es durch die zusätzlichen Teilnehmer dann sicherlich etwas hitziger zugehen, aber das heutige 6-Stunden-Rennen war dennoch ein grossartiger Testlauf, um sich auf das bevorstehende Highlight vorzubereiten", so Mettler nach dem Rennen.

Comeback nach Dämpfer in Italien

Eine Woche zuvor reiste Mettler noch enttäuscht nach Hause, nachdem er beim zweiten Lauf zum Michelin Le Mans Cup in Monza nicht zum Einsatz kam. Eine unglückliche Kollision riss seinen GT3-Teamkollegen früh aus dem Rennen, so dass der Luzerner schon vorab um die Chance gebracht wurde, sich zu beweisen.

"Auch das gehört zum Motorsport, es kann nicht immer alles perfekt laufen. Aber natürlich ist man frustriert, wenn man nach der ganzen Vorbereitung am Ende kein Rennen bestreiten kann. Insofern war es eine grosse Genugtuung, dass dieses Wochenende alles perfekt gelaufen ist", so Mettler, der übrigens auch in Monza die Trainingsbestzeit in der GT3 erzielte.

Mit dem Sieg in der Eifel im Rücken geht es nun weiter zur nächsten Station Mitte Juni:

Dem "Road to Le Mans"-Rennen, das Mettler zu seiner Premiere an den legendären "Circuit de la Sarthe" führen wird. Dort erwarten ihn im Rahmen des 24-Stunden-Rennens von Le Mans zwei einstündige Rennläufe im Mercedes-AMG GT3. Frankreich ist ein gutes Pflaster für den Schweizer, der dieses Jahr im dortigen Le Castellet bereits auf dem Podium stand. Es wäre eine grossartige Bühne, um daran anzuknüpfen: Wie in den Vorjahren werden mindestens 250.000 Zuschauer erwartet.

Text & Bilder: Oliver Selzer

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