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Die Saisonpremiere für das Wochenspiegel Team Manthey (WTM-Racing) bei der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist geglückt. Der Wochenspiegel-Porsche 997 GT3 MR von Georg Weiss, Michael Jacobs und Oliver Kainz belegte bei der 59. ADAC Westfalenfahrt Platz 4 in der Gesamtwertung und siegte souverän in der Klasse SP7.

Der zweite Wochenspiegel-Porsche 997 GT3 R von Marco Holzer, Richard Lietz und Oliver Kainz überquerte als 9. die Ziellinie. Georg Weiss: „Wir sind mehr als zufrieden. Zwei Porsche in den Top 10 und das Podium nur knapp verfehlt, das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

Einzig das Wetter spielte in der Eifel nicht mit. Die Temperaturen waren niedrig und der Himmel wolkenverhangen. Zu beginn des morgendlichen Trainings war die Strecke noch nass. Erst gegen Ende trocknete die Fahrspur soweit ab, dass die Spitzenteams mit Slicks eine schnelle Runde wagten. Beide WTM-Porsche schafften den Sprung in die Top 10. Holzer stellte den GT3 R mit 8.27,968 Minuten auf Startplatz vier. Kainz folgte mit dem GT3 MR in 8.31,850 Minuten auf Position sechs. Georg Weiss: „Eine gelungene Mannschaftsleistung.“

Das Rennen begann dann wunschgemäß für WTM-Racing. Holzer setzte sich mit dem GT3 R schnell auf Platz 3 fest und kämpfte später mit Romain Dumas im Manthey-Schwesterauto um die Führung. Allerdings nur bis zum ersten Boxenstopp. Da es am Porsche ein Problem mit der Antriebswelle gab, dauerte dieser erheblich länger als geplant und warf das Team weit zurück. Kainz im GT3 MR hatte sich knapp hinter der Spitzengruppe platziert und den Porsche auf Rang 6 an Michael Jacobs übergeben. Wenig später verschlechterten sich die Witterungsverhältnisse deutlich. Kurz vor Halbzeit setzte leichter Nieselregen ein, der bald in einen heftigen Schauer umschlug. Jacobs wechselte zum richtigen Zeitpunkt auf Regenreifen, machte im Gegensatz zu zahlreichen Konkurrenten keinen Fehler und setzte sich bald auf Rang 4 fest.

Als dann noch dichter Nebel einsetzte und die Sichtverhältnisse die Sicherheit gefährdeten, brach die Rennleitung den Lauf nach gut 160 Minuten Fahrzeit ab. Georg Weiss, der so an diesem Tag nicht zum Einsatz kam: „Sicherheit geht vor. Ich wäre zwar gern gefahren, aber bei diesen Verhältnissen wäre das ein großes Risiko gewesen. Ich freue mich über die Platzierung und werde beim nächsten Mal etwas mehr fahren.“

Georg Weiss: „Was für ein Saisonauftakt. Beide Autos im Ziel und beide unter den Top 10. So könnte es weitergehen. Aber es war ja nur ein Rennen. Wir werden jetzt versuchen, das Resultat beim nächsten Lauf zu wiederholen.“

Michael Jacobs: „Ich freue mich wahnsinnig über das Ergebnis. Während meines Turns herrschten absolut schwierige Bedingungen. Ich bin auf Nummer Sicher gegangen und habe nur versucht, das Auto auf der Strecke zu halten. Eine Taktik, die sich diesmal ausgezahlt hat.“

Oliver Kainz: „Der Start hat Spaß gemacht, auch wenn ich nach einigen Runden ein wenig den Anschluss an die Spitze verloren habe. Schade, dass ich im zweiten Auto nicht mehr zum Einsatz gekommen bin. Aber Platz 4 ist ein toller Erfolg für uns.“

Text und Fotos: Hasso Jacoby

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