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Joachim Tünnesen, Geschäftsführer des Porsche Zentrums Willich, wird am Samstagnachmittag mit einem lachenden und einem weinenden Auge vom Nürburgring nach Hause gefahren sein. Denn für die beiden unterstützten Mannschaften lief es in der VLN Langstreckenmeisterschaft eigentlich ganz gut. Ein Klassensieg und einmal Rang 13 standen am Ende zu Buche, dabei hätte es sogar ein Podiumsrang im Gesamtklassement werden können.

Vor allem Frikadelli Racing machte mit dem Porsche 997 GT3R Hoffnung auf ein hervorragendes Ergebnis. Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Christopher Brück setzten ein großes Ausrufezeichen gegen die starke GT3-Konkurrenz. Rang sieben im Qualifying ließ alle aufhorchen. Trotz widriger Umstände mit einer feuchten Fahrbahn und Temperaturen in der Nähe des Gefrierpunktes lief der Porsche einwandfrei.

Beim Start ins Rennen katapultierte Brück dann den Porsche sofort auf Rang vier und kämpfte hart aber fair um die Führung des Rennens. Und auch Sabine Schmitz wollte in ihrem Stint die Chance nutzen und weiter nach vorne fahren. Mit einsetzendem Regen schienen die Vorteile auch bei Frikadelli Racing, kennt sich die gebürtige Eifelanerin Schmitz doch perfekt auf „ihrer“ Heimstrecke aus, egal ob es regnet oder die Sonne scheint. Doch plötzlich wurde die Startnummer 30 auf Rang 21 geführt. Die Rennleitung hatte Frikadelli Racing wegen Missachtung der gelben Flagge bestraft. Brück hatte wohl unter Gelb überholt. Trotzdem gelang es Sabine Schmitz sich wieder nach vorne zu schieben. „Ich habe es vorsichtig angehen lassen, weil es durch den Regen unglaublich glatt war“, meinte sie hinterher. Mehr als Rang 13 war aber nicht mehr möglich. Ohne die Strafe wäre es mindestens Rang drei oder vier geworden. Denn nach zweieinhalb Stunden war bereits Schluss. Einsetzender Nebel nahm den Fahrer die Sicht, sodass es zu gefährlich wurde.

Erfreulicher lief es da schon für Jörg Viebahn im Porsche Cayman von PROsport Performance. Das Auto, dass schon im vergangenen Jahr in der seriennahen Klasse V6 zum Einsatz kam gehörte zu den schnellsten innerhalb der Klasse. Beim Rennabbruch war Viebahn zwar von einem direkten Konkurrenten überholt worden, doch in die Wertung floss der Stand eine Runde zuvor ein. Zu diesem Zeitpunkt war der Porsche noch mit knapp fünf Sekunden vorne, was letztlich den Klassensieg bedeutete. Somit konnte Viebahn wichtige Punkte für die Meisterschaft einfahren. Die Klasse V6 gilt mit ihren 15 Startern als eine potentielle Meisterklasse. Ob es auch dazu kommt, werden die nächsten Rennen zeigen. Am 14. April geht es in der Langstreckenmeisterschaft weiter. Dann will auch Frikadelli Racing wieder angreifen und diesmal das Podium erreichen.

Text: Martin Brock und Foto: Hardy Elis

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