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Die VLN Langstreckenmeisterschaft ist nicht nur eine Veranstaltung für Rennprofis. Die beiden Rösrather Franz und Maximilian Groß bewiesen das an diesem Wochenende mit ihrem BMW M3. „Wir haben ein neues Aerodynamik-Kit angebaut, mit dem wir vor allem in den Kurven schneller fahren können“, sagt Vater und Teamchef Franz Groß. Belohnt wurde die Arbeit des Duos mit einem Klassensieg.

Nässe, Kälte, Wind – die Nürburgring-Nordschleife zeigte am ersten Rennwochenende eines ihrer hässlichen Gesichter. War nur eine Woche zuvor noch T-Shirt-Wetter in der Eifel angesagt, mussten die Teams jetzt auf die warmen und wasserdichten Winterjacken zurückgreifen. Schon im Zeittraining bot sich den Piloten ein entsprechend schwieriges Bild. Doch gegen Ende des Qualifyings wurde es immer trockener und somit auch schneller auf der Nordschleife.

Zu diesem Zeitpunkt war der BMW von Familie Groß noch gut unterwegs. Nur um Minuten später für weitere graue Haare beim Teamchef zu sorgen. Beim Wechsel der Reifen ließ sich eine Radmutter nicht lösen. Nur mit Bohrmaschine, Hammer und Meißel und roher Gewalt gelang es nach endlosen 20 Minuten den Reifen abzunehmen. „Das fängt ja gut an“, kommentierte Groß die kleine technische Panne.

Doch es sollte die einzige an diesem Rennwochenende bleiben. Pünktlich zum Start konnte Sohnemann Maximilian den BMW M3 in die Startaufstellung fahren. Er war es auch, der die ersten Runden übernehmen sollte. Bei Trockenheit gestartet, sah sich der Nachwuchsfahrer nach einigen Umläufen mit Nieselregen konfrontiert. Jetzt galt es, Ruhe zu bewahren und nicht zu früh auf Regenreifen zu wechseln. „Wenn die Strecke auf der Ideallinie überwiegend trocken ist, fährt man sich die Regenreifen nur kaputt“, wusste auch Franz Groß in der Box. Doch der Regen nahm zu und Maximilian entschied sich für den Tausch der Pneus.

Nach insgesamt 10 Runden war sein Arbeitstag am Steuer dann beendet und der Vater übernahm das Volant. Doch anstatt fast zwei Stunden durchzufahren, musste er nach zwei Runden das Auto ins Parc Fermé fahren. Der Grund: Die Rennleitung brach wegen aufziehenden Nebels das Rennen ab. „Ich wäre gerne deutlich mehr gefahren, aber bei diesen Sichtverhältnissen war es richtig abzubrechen“, kommentierte Groß. Trotzdem freute er sich über den Klassensieg. In zwei Wochen, am 14. April, hofft der Teamchef dann zu mehr Einsatzzeit zu kommen. „Wir müssen das jetzt mal abwarten. Maximilian ist dann im Urlaub. Vielleicht fahre ich auch ganz allein.“

Text: Martin Brock und Foto: Hardy Elis

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