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Beim Gastspiel des ADAC GT Masters an der niederländischen Nordseeküste in Zandvoort konnte Elia Erhart gemeinsam mit seinem Team EFP Car Collection by TECE einen deutlichen Schritt nach vorne machen. Am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring gilt es für den Röttenbacher nun hierauf aufzubauen und zusammen mit seinem Teamkollegen Pierre Kaffer in die Punkteränge zurückzukehren.

„Insgesamt bin ich mit unserem Auftritt hier in Zandvoort durchaus zufrieden. Sicherlich hätten wir uns etwas mehr erhofft als die Ränge 18 und 22. Viel wichtiger ist jedoch, dass wir uns im Vergleich zur letzten Saisonstation vom reinen Speed her wieder deutlich verbessern konnten“, resümierte Erhart.

Geprägt wurde vierte Saisonstation des ADAC GT Masters vor allem durch das Wetter, das sich durch die Küstennähe über das gesamte Wochenende hinweg als unberechenbarer Faktor erweisen sollte. So begann das erste Qualifying zunächst bei extrem nassen Bedingungen, ehe die Strecke aufgrund des starken Windes in der Endphase der Session wieder abtrocknete. „Nachdem wir im ersten freien Training in den Mischbedingungen sehr gut zurechtgekommen sind und am Ende Fünfte waren, haben wir es im Qualifying leider nicht auf den Punkt bringen können. Wir geben jedoch nicht auf, denn in Zandvoort ist auch von unserem 31. Startplatz aus immer noch etwas möglich. Vor allem das wechselhafte Wetter sowie die Streckencharakteristik mit ihren vielen Kiesbetten, die keine Fehler verzeihen, spielen hierbei eine Rolle“, erklärte Erhart anschließend.

Mit dieser These sollte der Röttenbacher Recht behalten. So ging es schon beim Start für den #11 Audi R8 LMS vom Team EFP Car Collection by TECE deutlich nach vorne. In den Folgerunden lieferte sich Erhart sehr intensive Zweikämpfe mit der Konkurrenz, in denen er sich glänzend behaupten konnte. Zu Rennmitte übergab der Röttenbacher bereits mit Anschluss an die Top-20 das Cockpit an seinen Teamgefährten Pierre Kaffer. Dieser konnte in der Endphase des Rennens weitere Positionen auf der Strecke gutmachen. Schlussendlich überquerte das Fahrerduo nach dem einstündigen Rennen auf dem 18. Platz die Zielflagge.

„Angesichts der schwierigen Ausgangsposition nach dem Qualifying war der 18. Platz sicherlich das Maximum, was wir heute erzielen konnten. Unsere Pace im Rennen war ausgesprochen gut und das gesamte Team EFP Car Collection by TECE hat einen glänzenden Job in der Vorbereitung unseres Fahrzeuges aber auch beim Pflichtboxenstopp gemacht.“

Am Sonntag ging es dann für das Fahrergespann vom 21. Startplatz aus auf die Reise. Zwar war der Weg in die Punkteränge damit deutlich kürzer als am Vortag, doch der Rennverlauf ließ eine Aufholjagd dieses Mal nicht zu. Nach einer leichten Kollision beim Start verlor Erharts Teamgefährte Kaffer zunächst ein paar Positionen, konnte sich danach aber wieder bis auf den 22. Rang zurückkämpfen. Im zweiten Teil des Rennens verteidigte Erhart dann diese Position und hielt die Verfolger erfolgreich auf Distanz.

„Der zweite Lauf am Sonntag war für ADAC GT Masters-Verhältnisse schon fast ungewöhnlich ruhig. Es gab kaum Zwischenfälle, weshalb die Positionen nach dem Start auch schon relativ früh bezogen waren. Hinzu kommt, dass es hier in Zandvoort einfach unglaublich schwer ist zu überholen, wenn sich der Vordermann keine Fehler leistet“, so Erhart, der nun bereits voller Vorfreude auf den Nürburgring schaut.

„Der Nürburgring ist immer etwas ganz Besonderes für uns. Wir erwarten hier sehr viele Gäste, was uns noch einmal zusätzlich motivieren wird unsere beste Leistung abzurufen. Und wer weiß, vielleicht ist es ja auch ein gutes Omen, dass Pierre hier kürzlich erst das 24-Stunden-Rennen gewinnen konnte.“


Text: Media-DaCo (Daniel Cornesse) und Fotos: Marko Tarrach

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