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Mit diesem Rennausgang hätte heute wohl niemand gerechnet: R-Motorsport siegt im Aston Martin im Sonntagslauf der Blancpain GT World Challenge auf dem Nürburgring. Komplettiert wurde das Podium vom Sainteloc Racing Audi #25 und den Tabellenführern vom Orange 1 FFF Racing Team im Lamborghini.

WRT Dominanz in der ersten Rennhälfte

Zunächst sah alles nach einem Doppeltriumph für die Mannschaft von WRT aus. Vom Start weg führten Dries Vanthoor und Christopher Mies das Feld der 27 GT3-Boliden an. In der ersten Rennhälfte wurde das Audi-Duo vom BlackFalcon Mercedes mit Maro Engel am Steuer gejagt, doch wie am Vortag war der Boxenstopp der Mannschaft aus Meuspath nicht fehlerfrei, womit sie Zeit verloren und somit aus den Top-3 herausfielen.

Im Gegensatz dazu verliefen die Fahrerwechsel der belgischen WRT-Mannschaft problemlos und die beiden Audi R8 LMS GT3, nun mit Ezequiel Perez Companc und Charles Weerts am Steuer, führten weiterhin das Rennen an. Doch dann passierte das schlimmste, was unter Teamkollegen vorfallen kann: Am Ende der Start-Ziel-Geraden kollidierten die beiden Führenden und schieden aus.



Wenn sich zwei streiten…

Der lachende Dritte in dieser Situation war Ricky Collard im Aston Martin Vantage GT3 von R-Motorsport. Von Position fünf ins Rennen gegangen fuhr das Duo Kirchhöfer/Collard ein unauffälliges aber fehlerfreies Rennen. Dadurch fanden sie sich 15 Minuten vor Rennende in der führenden Position wieder und fuhren einen ungefährdeten Sieg ein. Dieser Erfolg ist neben dem ersten Saisonsieg des schweizer Teams auch der erste Erfolg der neuen Generation des Aston Marin Vantage GT3.

Drittes Podium in Folge

Auch die Zweitplatzierten waren sehr glücklich mit dem Rennausgang. Bereits in der vergangenen Saison und zu Beginn dieser Saison zeigten Christopher Haase und Simon Gachet mehrfach, dass sie mit der Spitze mithalten können, doch bislang war oftmals das Rennglück nicht auf der Seite des Sainteloc Teams. Mit dem Sieg in Zandvoort platzte dann Mitte Juli der Knoten und mit Rang drei und zwei in den Läufen am Nürburgring verbuchte das deutsch-französische Duo nun drei Podiumsplatzierungen in Folge.



Titelentscheidungen in Budapest und Barcelona

Auf den Rängen drei und vier kamen die beiden Tabellenführer ins Ziel. Vor dem finalen Wochenende in der Blancpain GT World Challenge Europe liegen Andrea Caldarelli und Marco Mapelli acht Punkte vor Luca Stolz und Maro Engel, in der Gesamtwertung der Blancpain GT Series trennen die beiden Fahrerpaarungen sechs Punkte.



Top-5-Resultat für Tech 1 Racing

Eine herausragende Leistung zeigte auch die Mannschaft von Tech 1 Racing mit dem Lexus RC F GT3. Von Startplatz zwölf ging Jack Hawksworth, der sonst für Lexus in der IMSA unterwegs ist, in das einstündige Rennen und verbesserte sich in den ersten Runden bis auf die achte Position. Nach dem Fahrerwechsel knüpfte Aurelien Panis, Sohn von Formel 1-Pilot Olivier Panis, an die starke Leistung seines Teamkollegen an und überholte einen weiteren Konkurrenten. Somit steht für die französische Mannschaft beim erst zweiten Auftritt in der Blancpain GT World Challenge Europe mit Rang fünf ein Top-Resultat zu Buche.



Die Klassensieger

Den Sieg im Silver Cup sicherten sich Rik Breukers und Oscar Tunjo im WRT Audi. Im Pro-Am Cup war AF Corse im Ferrari mit Louis Machiels und Andrea Bertolini erfolgreich, der Sieg im Am Cup ging an Florian Scholze und Wolfgang Triller im HB Racing Ferrari.

Text und Fotos: Laura Brunnenmeister

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