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Das Hamburg Racing Team (HRT Performance) nutzt die VLN Langstreckenmeisterschaft, um sich und seine Fahrer optimal auf das 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring vorzubereiten. Dass es beim ersten Lauf am vergangenen Samstag allerdings schon ein erster Härtetest in Sachen Eifelwetter werden würde, konnte niemand ahnen. Für die beiden argentinischen Profis José Manuel Balbiani und Juan Manuel Silva gab es direkt das volle Programm, was der Nürburgring so zu bieten hat.

Regen, kalter Wind und Nebel waren die Zutaten für ein sehr schweres Rennen auf der Nordschleife. Trotzdem konnte sich das argentinische Duett im Aston Martin Vantage V8 GT4 behaupten. „Es war wirklich nicht einfach, aber die beiden haben ihre Sache wirklich gut gemacht“, lobte auch Teamchef Michael Budde. Schon im Training lernten die beiden sehr eindrucksvoll, was es heißt, wenn die Strecke gegen Ende immer schneller wird. Morgens noch feucht vom nächtlichen Regen wurden die besten Rundenzeiten in den letzten Minuten des Zeittrainings gefahren.

Doch bei HRT Performance wusste man, dass der Startplatz beim anschließenden 4-Stunden-Rennen eher eine untergeordnete Rolle spielen würde. Wichtig war, dass die beiden Piloten konstant schnelle Zeiten auf den Asphalt brachten und sie sich aus den kleinen Scharmützeln raushielten. Da beides gelang, wurde die Mannschaft mit Rang fünf in der Klasse belohnt. „Ich bin mit dem Auftakt wirklich zufrieden, zumal wir auch das zweite Auto innerhalb der Klasse ordentlich platzieren konnten“, sagte Budde. Gemeint war der zweite Aston Martin Vantage V8 GT4 von Kim Hauschild, Karl Pflanz und Frank Borkowsky. Zusätzlich fuhr Juan Manuel Silva auf diesem Auto mit, um auf mehr Einsatzzeit zu kommen. Mit Rang neun in der Klasse zeigte sich das Quartett nicht unzufrieden. Immerhin verlor Kim Hauschild nach einem Reifenplatzer fast eine Runde, als er fast eine halbe Runde auf drei Rädern Richtung Box zurücklegen musste. „Es ist nur schade, dass das Rennen nicht über die volle Distanz ging“, sagte Budde. Denn nach etwa zweieinhalb Stunden brach die Rennleitung den Lauf ab. Auf der Döttinger Höhe und der Start- und Zielgeraden war die Sicht deutlich eingeschränkt. Dichter Nebel hatte sich über die Strecke gelegt. In Kombination mit dem Regen und der dadurch starken Gischt wurde es für alle Beteiligten einfach zu gefährlich.

„Ich hoffe, dass wir nach Ostern deutlich bessere Wetterverhältnisse haben und dann unseren Weg weiter gehen können“, sagte Budde. Am 14. April startet bereits der zweite Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft. HRT Performance wird dann voraussichtlich mit einem Aston Martin Vantage V8 GT4 und einem Porsche 997 GT4 an den Start gehen.

Text: Martin Brock und Foto: Hardy Elis

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