News

„Wir hatten im Endeffekt mehr Glück, als Können“, Alexander Mies war mit dem Auftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft nicht zufrieden. Der Heiligenhauser haderte mit der Technik des BMW 325i von Bonk motorsport. Ohne Regen, Nebel und einen frühzeitigen Rennabbruch hätte Mies sogar das Podium noch verlieren können. So sammelte er gemeinsam mit Jens Moetefindt wenigsten noch ein paar Punkte für die Tabelle. Dennoch saß der Frust nach dem Rennen tief. „Da wäre einfach mehr drin gewesen“, meinte der 19-Jährige.

Schon im Training schien das Glück nicht unbedingt auf der Seite von ihm und seinem Teamkollegen zu sein. Nach einer Kollision musste die Front des BMW notdürftig geflickt werden. Ein Konkurrent war sehr optimistisch vor dem BMW in eine Kurve abgebogen und schnitt Mies‘ Fahrerkollegen den Weg ab. Der konnte nicht mehr ausweichen und krachte in die Seite des Gegners. Zunächst sah es nur nach einem kosmetischen Problem aus, dass mit viel Klebeband wieder behoben werden konnte, doch offensichtlich war mehr an dem BMW kaputt gegangen.

Mies, der als Startfahrer ins Rennen ging, setzte sich sofort gut gegen die Gegner durch und kämpfte sich nach vorne. Doch nach zwei Runden fehlte plötzlich Leistung. „Anstatt mit 255 bin ich nur noch mit 220 Stundenkilometern über die Döttinger Höhe gefahren. Die anderen sind Kreise um mich gefahren.“ Später kam auch noch starkes Untersteuern hinzu. Dabei war Mies angetreten, um den Klassensieg zu holen. Der war so aber nicht mehr möglich.

Dass es letztlich noch zum dritten Rang reichte, lag am Wetter. Denn während viele Gegner mit dem einsetzenden Regen haderten, kam dieser für Mies und Moetefindt genau richtig. Dank einer klugen und auch ein wenig glücklichen Strategie konnte das Duo Platz drei halten. Nach etwa zweieinhalb Stunden brach dann die Rennleitung den Lauf wegen Nebels ab. Somit musste das Fahrerduo sich nicht gegen mögliche Konkurrenz von hinten wehren.

Nach dem eher enttäuschenden Ergebnis hofft Alexander Mies jetzt auf ein besseres Ergebnis beim zweiten Rennen. Direkt am Wochenende nach Ostern, am 14. April, wird der Heiligenhauser wieder am Nürburgring sein. Vielleicht gelingt ihm dann der Klassensieg, den er schon beim ersten Lauf einfahren wollte.

Text: Martin Brock und Fotos: Hardy Elis

Fotos

In chronologischer Reihenfolge.
Mehr

Interviews

Die Stimmen der Piloten - nach Qualifying und Rennen.
Mehr

Onboards

Direkt aus dem Fahrzeuginneren.
Mehr

Kartevent

Eine einzigartige Veranstaltung.
Mehr
14 Jahre VLN-Fanpage.de

Connect With Us

Wir sind auch in den sozialen Netzwerken und auf diversen Online-Plattformen vertreten.

Terminplan

JUN
20
ADAC TOTAL 24h Rennen 2019Nürburgring + Nordschleife
JUL
13
VLN Lauf 4Nürburgring + Nordschleife



AUG
03
VLN Lauf 5Nürburgring + Nordschleife
AUG
10
ADAC GT MastersCircuit Zandvoort