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Beim ersten realen Rennen in Europa seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie sicherte sich Herberth Motorsport den Sieg und den zweiten Platz bei der vierten Auflage der Hankook 24H PORTIMAO. Nach 731 Runden auf dem 4,652 Kilometer langen Autódromo Internacional do Algarve fuhr Tim Müller als Erster über die Ziellinie und brachte damit den Sieg für den Herberth Motorsport Porsche 991 GT3 R (#92, Tim Müller / Taki Konstantinou / Jürgen Häring / Michael Joos / Marco Seefried) nach Hause.

Es war der erste Gesamtsieg für Herberth Motorsport bei den Hankook 24H PORTIMAO, nachdem das Team im Vorjahr in Portugal bereits die Klasse gewinnen konnte. Außerdem verbesserte Herberth Motorsport den Distanzrekord beim Rennen an der Algarve. Die bisherige Bestmarke war 722 Runden, die 2017 bei der Premiere von Bohemia Energy by Scuderia Praha gefahren wurde.

Das Schwesterauto mit der Startnummer 91 (#91, Daniel Allemann/ Ralf Bohn/ Robert Renauer / Alfred Renauer) zeigte eine tolle Aufholjagd und komplettierte schließlich den Erfolg des Teams mit Rang zwei. Die Fahrerbesatzung hatte in der Anfangsphase die Führung übernommen und im ersten Renndrittel einen Vorsprung von drei Runden herausgefahren. Dann verlor das bayerische Team jedoch über eine Stunde an der Box, als das Getriebe gewechselt werden musste. Zurück im Renngeschehen fuhr der Porsche mit der Startnummer 91 mit Robert Renauer am Lenkrad mit 1:44,682 Minuten die schnellste Rundenzeit im Rennen.

Der Mühlner Motorsport-Porsche 991-II Cup (#921, Moritz Kranz / Carlos Vieira / Tom Cloet / Jeroen Bleekemolen) zeigte als bestplatziertes Auto aus der 991-Klasse eine eindrucksvolle Leistung und komplettierte das reine Porsche-Podium mit Gesamtrang drei. Der Speed Lover-Porsche 991-II Cup (#978, Dominique Bastien / Gavin Pickering / Olivier Dons / Eric Mouez) hatte eine Reihe von technischen Problemen, belegte aber dennoch Rang zwei in der Klasse sowie den neunten Gesamtplatz.

Der Mühlner Motorsport-Porsche 718 Cayman GT4 (#421, Axel Sartingen / Daniel Schwerfeld / Thorsten Jung / Daniel Bohr / Moritz Kranz) errang den Sieg in der neuen CAYMAN-Klasse der Creventic. Dahinter sah der Veloso Motorsport-Porsche Cayman GT4 CS (#408, Pedro Marreiros/ Paulo Pinheiro/ José Costa/ Jean-Roch Piat/ Mariano Pires) als Zweiter der Klasse das Ziel, verlor aber wegen Handlingprobleme mehrere Stunden an der Box. Paulo Pinheiro, der Geschäftsführer der Rennstrecke, fuhr das Auto über die Ziellinie und sicherte dem portugisischen Team den elften Rang in der Gesamtwertung.

In der GT4-Klasse verhinderten technische Probleme die Zielankunft beider Teilnehmer. Dennoch hatten sowohl der PROsport Racing Aston Martin Vantage AMR GT4 (#401, Rodrigue Gillion/ Nico Verdonck/ Tom Heeren / Constantin Schöll) als auch der Parkalgar Racing Team-Mercedes-AMG GT4 (#412, André Antunes / Alvaro Ramos / Fred Blok / Joaquim Penteado / José Monroy) eine ausreichende Distanz zurückgelegt, um Punkte für die 24H SERIES Europe einzufahren.

Der HTP Winward Motorsport-Mercedes-AMG GT3 (#84, Bryce Ward / Russell Ward / Indy Dontje / Philip Ellis), der im Zeittraining die Gesamt-Pole-Position für die Hankook 24H PORTIMAO herausgefahren hatte, war nach nur drei Stunden wegen eines schweren Einschlags in die Leitplanken in Kurve 13 bereits aus dem Rennen. Bryce Ward konnte unversehrt aussteigen, aber der Schaden war zu groß, um vor Ort behoben werden zu können.



Text: Creventic Series, Fotos: Petr Fryba

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