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Beim 2. Saisonlauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring gelang Arno Klasen, Peter Kox und Peter Posavac im McLaren MP4-12C GT3 der Sprung unter die ersten zehn des Gesamtklassements.

Das 37. DMV 4-Stunden-Rennnen stellt traditionell das zweite Saisonrennen in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring dar. Nachdem beim Saisonauftakt zwei Wochen zuvor beide McLaren MP4-12C GT3 unverschuldet aus dem Rennen gerissen worden waren, hatte eine Zielankunft diesmal höchste Priorität. Unter wech selhaften Bedingungen platzierten Rudi Adams, Kai Riemer und Stefan Aust den englischen Supersportler mit der Nummer 23 auf der 13. Startposition, das Schwesterfahrzeug von Klasen, Kox und Posavac landete auf Startplatz 25.

Aufholjagd endet unter den ersten 10

Arno Klasen pilotierte den McLaren mit der Nummer 24 in der Startphase, nahm das Rennen allerdings aus der Boxengasse in Angriff und arbeitete sich während seines Stints bis auf die 8. Position nach vorn. Klasen erklärte im Ziel: „Wir sind aus der Box gestartet und konnten uns sehr gut nach vorn arbeiten, bereits vor dem ersten Fahrerwechsel schafften wir den Sprung unter die ersten Zehn. Viel wichtiger ist jedoch, dass wir größtenteils ohne Probleme durchgefahren sind und weitere Erkenntnisse sammeln konnten.“

Daraufhin übernahm Peter Posavac das Cockpit, ehe in der Schlussphase des 37. DMV 4-Stunden-Rennens Sportwagen-Profi Peter Kox in s Lenkrad des McLaren griff und schließlich auf der zehnten Position die Ziellinie überquerte, nachdem der zweite Saisonlauf etwa 20 Minuten vor Ende aufgrund eines Hagelschauers abgebrochen worden war.

Der zweite McLaren MP4-12C von Adams/Aust/Riemer verbesserte sich in den ersten Umläufen mit Kai Riemer am Steuer ebenfalls um einige Platzierungen, wie der Leipziger schilderte: „Ich konnte in der Startphase das Tempo meiner Konkurrenten gut mitgehen und habe mich Platz für Platz nach vorn gearbeitet. Dafür, dass es unser zweites Rennen mit dem Fahrzeug war, können wir mit der gezeigten Performance durchaus zufrieden sein.“ Nachdem Stefan Aust das Fahrzeug von Riemer übernommen hatte, war das Rennen für das Trio kurze Zeit später aufgrund eines Problems in der Elektronik vorzeitig beendet.

Frühes Aus für das Rookie Team und den BMW M3 GT4

Während Dö rr Motorsport mit dem McLaren MP4-12C GT3 die Zielflagge sah, war für die Besatzung des BMW M 3 GT4 bereits nach der Qualifikation der Renntag beendet. Unter einsetzendem Regen war das Fahrzeug von der Strecke abgekommen und in die Leitschienen eingeschlagen. Ein Rennstart war daraufhin nicht mehr möglich.

Die Piloten des ADAC Rookie Teams lieferten hingegen im Qualifying unter widrigen Bedingungen einen fehlerfreien Job ab, hatten allerdings erneut mit der Technik des BMW-Mini zu kämpfen. Andre Kursim, Felix Körbel und Maximlian Schwarz nahmen noch an der Einführungsrunde teil, daraufhin entschloss sich das Trio jedoch für einen Rückzug des Fahrzeuges. „Wir hatten wieder mit Leistungsverlusten zu kämpfen. Unter diesen Umständen hat eine Teilnahme am Rennen keinen Sinn ergeben“, wie Schwarz erklärte.

Trotz der Probleme war Teamchef Rainer Dörr aufgrund der Zielankunft des McLaren nach de m Rennen zufrieden: „Das wichtigste heute war, die Zielflagge zu sehen. Das haben wir geschafft und dabei noch unter den Top 10 zu landen, obwohl wir von ganz hinten aus der Boxengasse gestartet sind, ist für so ein neues Auto sicherlich eine gute Leistung. Jetzt gilt es, die gesammelten Erfahrungen umzusetzen und die McLaren weiter zu verbessern. Der technische Defekt des zweiten Autos ist natürlich schade, aber es hilft uns im Gegenzug weitere Probleme auszuschließen.“

Bereits am 28. April wird Dörr Motorsport beim 54. ADAC ACAS H&R-Cup mit den beiden McLaren MP4-12C GT3, dem BMW M3 GT4 und dem ADAC Rookie Team wieder angreifen.

Text und Fotos: Dörr Motorsport

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