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Beim 37. DMV-4 Stunden Rennen wurde die harte Arbeit des MOTEC Wheels Teams aus den letzten Monaten endlich belohnt. Die Mannschaft feierte sowohl in der Serienwagenklasse V5 als auch in der SP6 jeweils den Klassensieg und konnte trotz schwieriger Witterungsbedingungen alle fünf Fahrzeuge ohne jegliche Probleme ins Ziel bringen.

„Das war heute ein perfekter Tag für uns. Die gesamte Mannschaft hat eine tolle Leistung gezeigt und wurde für die harte Arbeit belohnt“, freute sich Teamchef Chris Breunig nach der vierstündigen Hatz durch die Grüne Hölle. Neben den beiden BMW Z4 Coupés, die beim Saisonauftakt schon am Start waren, setzte das MOTEC Wheels Team beim zweiten Kräftemessen des Jahres auch wieder den BMW E36 M3 GT und den BMW 325i E90 ein. Neben den vier BMW Fahrzeugen betreute man an diesem Wochenende zum ersten Mal auch einen Porsche Cayman in der Klasse SP6.

Richtungsweisend für das vierstündige Rennen war zunächst einmal das morgendliche Qualifying, was bei wechselhaften Bedingungen stattfand. Die Speerspitze des Teams, das BMW Z4 Coupé von Matthias Unger (Heusenstamm), Daniel Zils (Bendorf) und Norbert Fischer (Köln) belegte nach Ablauf der 90-minütigen Session den zweiten Klassenrang in der V5 und lag in direkter Lauerstellung zum Polesetter. „Wir wollten gegen Ende noch einmal attackieren, leider musste ich wegen dem starken Regen nach dem Grand Prix Kurs meine Runde abbrechen. Dennoch ist der zweite Rang eine gute Ausgangslage für das Rennen“, erklärte Zils, der anschließend für den Startturn wieder in das Cockpit des BMW Z4 Coupé kletterte. Von Beginn an konnte er Druck auf das vor ihm platzierte Fahrzeug machen und nach einigen Runden auch an diesem vorbeiziehen. Die Fans entlang der Nürburgring Nordschleife erlebten bei schwierigen Mischbedingungen einen packenden Kampf um die Führung in der Serienwagenklasse V5. Gegen Ende seines Stints konnte sich Zils schließlich absetzen und das BMW Z4 Coupé mit einem Vorsprung von knapp 20 Sekunden in Führung liegend an Matthias Unger übergeben. Dem VLN Meister von 2008 gelang es die Position an der Spitze zu verteidigen und den Abstand auf die Konkurrenz weiter zu vergrößern. Mit einem beruhigenden Polster schickte er Norbert Fischer auf die Reise, der den Klassensieg mit über drei Minuten Vorsprung sicher nach Hause fahren konnte.

Grund zum Jubeln hatte das MOTEC Wheels Team auch in der Klasse SP6. Beim ersten VLN Einsatz des Porsche Cayman von Carsten Ohlinger (Ludwigsburg) sprang direkt der erste Klassensieg heraus. Er startete zusammen mit dem Norweger Einar Thorsen und legte von Beginn an eine starke Performance an den Tag, die am Ende belohnt wurde. „Dieser Sieg kam zugegeben schon etwas überraschend, da es unser erster VLN Einsatz mit dem Kunden-Porsche Cayman von Carsten Ohlinger war, aber wir nehmen ihn natürlich dankend an“, freute sich Breunig.

Eine gute Leistung zeigten auch Thomas Mundorf (Bonn) und Raphael Klingmann (Koblenz), die sich auf dem zweiten BMW Z4 Coupé abwechselten. Das Duo trotzte ebenfalls den wechselhaften Bedingungen und den daraus resultierenden vielen Unfällen, die entlang der Nürburgring Nordschleife vorzufinden waren. Am Ende belegten sie den fünften Klassenrang in ihrer hart umkämpften Klasse vor ihren Teamkollegen Joe Kramer (Hamburg), Christian Büllesbach (Königswinter) und Frank Schmitz (Troisdorf), die auf Platz sechs fuhren. Das Fahrertrio durfte sich damit über einen guten Saisoneinstand mit dem BMW E36 M3 GT freuen, nachdem sie beim ersten Wertungslauf zur VLN noch in Folge eines unverschuldeten Unfalles bei den Test- und Einstellfahrten pausieren mussten.

Ein gelungenes VLN Comeback feierte der BMW 325i E90, auf dem sich der Spanier Lucas Ordonez mit den beiden 24h Streckensprechern Wolfgang Drabiniok (Essen) und Frank Hufstadt (Germaringen) im Cockpit abwechselte. Sie fuhren auf den neunten Rang in der Klasse V4, wobei die Platzierung hier nicht im Vordergrund stand. „Wir wollten neue Eindrücke für unsere Berichterstattung und einige Rennkilometer auf der Nürburgring Nordschleife sammeln. Beides haben wir geschafft und es hat uns richtig viel Spaß gemacht. Ein großes Dankeschön noch einmal von unserer Seite aus an die Truppe von Auto-Kraftwerk und MK Motorsport, die uns diesen Einsatz möglich gemacht haben“, so Drabiniok.

Nach dem erfolgreichen Auftritt schaut das MOTEC Wheels Team bereits mit viel Zuversicht auf den dritten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft, der am 28.04.2012 über die gewohnte Distanz von vier Stunden ausgetragen wird. Gleichzeitig ist dies die Generalprobe vor dem mit Spannung erwarteten 24h Rennen.

Text: Media-DaCo (Daniel Cornesse) und Fotos: Michael Jandke, Patrick Liepertz

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