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Der Bann ist gebrochen: BMW-Werkspilot Jens Klingmann hat auf dem Red Bull Ring in Spielberg (Österreich) seinen ersten Saisonsieg im ADAC GT Masters gefeiert. Zusammen mit Erik Johansson setzte sich der gebürtige Heidelberger im Sonntagsrennen eindrucksvoll gegen die starke Konkurrenz durch und wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg in der Steiermark. Bereits im Samstagslauf hatte sich Klingmann mit dem dritten Gesamtrang über einen Podiumsplatz freuen dürfen.

„Nach den Erfahrungen aus den vergangenen Jahren wussten wir, dass der Red Bull Ring von seiner Streckencharakteristik her unserem BMW M6 GT3 sehr entgegenkommt. Trotzdem haben wir mit diesen beiden Top-Ergebnissen absolut nicht gerechnet, da die Saison für uns bislang äußerst schwierig verlaufen ist. Die Freude ist daher riesengroß, uns fällt wirklich im wahrsten Sinne des Wortes ein Stein vom Herzen. Mein Dank geht an das gesamte Team von MRS GT-Racing sowie an meinen Teamkollegen Erik Johansson“, strahlte Klingmann, der damit nicht nur seinen insgesamt zehnten Tagessieg in der „Liga der Supersportwagen“ erzielen konnte, sondern sich auch über ein ganz besonderen Jubiläumserfolg freuen durfte. So war der Sonntagslauf das insgesamt 200. Rennen in der Geschichte des ADAC GT Masters.

Doch schon am Samstag lief es für das Fahrerduo rund. Klingmanns Teamgefährte Johansson stellte den BMW M6 GT3 im Qualifying auf den dritten Startplatz und konnte diese Position über die erste Rennhälfte hinweg erfolgreich verteidigen. Nach dem Fahrerwechsel übernahm Klingmann das Steuer und musste sich bis zum Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge den Angriffen eines Lamborghini Huracán GT3 erwehren. Nach einem engen Kampf setzte sich der BMW-Werkspilot am Ende mit einem Vorsprung von 0,3 Sekunden durch und überquerte auf dem dritten Gesamtrang die Ziellinie.

Beflügelt von diesem starken Auftritt gelang es Klingmann am Sonntagmorgen im zweiten Qualifying ebenfalls zu glänzen. So positionierte er den BMW M6 GT3 in der ersten Startreihe, gerade einmal 0,024 Sekunden trennten ihn in seinem schnellsten Umlauf vom Pole-Setter. Beim Rennstart zog Klingmann direkt an diesem vorbei und setzte sich an die Spitze des Feldes.

„Nachdem ich das Duell beim Start gewonnen hatte, konnte ich vorne die Rennpace clever verwalten. Während der zweiten Rennhälfte war ich als Zuschauer dann deutlich nervöser, als ich es zuvor im Auto gewesen bin. Aber Erik hat keinerlei Fehler gemacht und den Sieg sicher nach Hause bringen können. Für die letzten Rennen des Jahres hoffen wir, das derzeitige Momentum mitnehmen und einige weitere Highlights setzen zu können“, so Klingmann, für den es am kommenden Wochenende jedoch zunächst beim 24h-Rennen von Spa-Francorchamps weitergehen wird. Hier teilt er sich das Cockpit eines BMW M6 GT3 von Boutsen Ginion Racing mit Karim Ojjeh, Gilles Vannelet und Benjamin Lessennes. Gemeinsam geht das Fahrerquartett im Pro-Am Cup an den Start.

Text: Media-DaCo und Fotos: Manfred Muhr

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