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Wenn heute Abend um 21.40 Uhr deutscher Zeit die Startfreigabe für die 24h Daytona erfolgt, werden viele bekannte Namen von der Nürburgring Nordschleife dabei sein und um die Podiumsplätze in den einzelnen Klassen mitkämpfen. Wir werfen einen genaueren Blick in die Starterliste und zeigen Euch auf, um welche Piloten es sich dabei handelt. Verfolgen könnt Ihr den Saisonauftakt zur IMSA WeatherTech SportsCar Championship im Übrigen über den kostenfreien Livestream auf www.imsa.tv sowie auf den beiden Pay-TV Sendern Motorvision TV und Eurosport 2 (phasenweise).

DPI-Klasse

In der Spitzenkategorie der DPI-Fahrzeuge sind mit Oliver Jarvis, Mike Rockenfeller und Renger van der Zande insgesamt drei Fahrer am Start, die in der Vergangenheit auch immer wieder mal in der NLS oder beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring im Einsatz waren. Bei Oliver Jarvis ist das Ganze zugegeben schon etwas länger her. Die eingefleischten Nordschleifenfans werden sich aber sicherlich an das Jahr 2010 zurückerinnern, als er gemeinsam mit Marco Werner, Timo Scheider und Matthias Ekström einen Audi R8 LMS von Abt Sportsline pilotiert hatte. Bei den 24h Daytona greift Jarvis nun ins Lenkrad des #55 Mazda Motorsports DPI und hat sich während des Qualifikationsrennens am vergangenen Wochenende, dem Motul Pole Award, in eine hervorragende Ausgangsposition gebracht. Hier geht es heute Abend von Gesamtrang zwei aus in die 24h Daytona.

Nicht ganz so rund lief es hingegen beim Motul Pole Award für Mike Rockenfeller (Gesamtsieger 24h Nürburgring 2006 mit Manthey Racing, anschließend vor allem für Phoenix Racing auf der Nordschleife aktiv) und Renger van der Zande, seines Zeichens u.a. Zweitplatzierter der 24h Nürburgring 2016, damals zusammen mit HTP Motorsport. Sie greifen jeweils ins Steuer eines Cadillac DPI und werden heute von den Positionen sechs bzw. sieben starten. Nach den Eindrücken aus den freien Trainingssitzungen sollte jedoch auch mit diesen beiden Fahrzeugen im Verlaufe der 24h Daytona zu rechnen sein.

LMP2-Klasse

Hier präsentierte sich das Team rund um Mikkel Jensen bisher äußerst stark und wird heute Abend auch von der Pole Position aus mit dem #52 Mathiasen Motorsports ORECA LMP2 ins Rennen gehen. Jensen griff zuletzt auf der Nürburgring Nordschleife immer wieder für Walkenhorst Motorsport ins Lenkrad und verzeichnete gemeinsam mit David Pittard 2020 auch einen Laufsieg in der NLS. Im Nacken wird Jensens Team während der Startphase bei den 24h Daytona vor allem der #20 ORECA LMP2 sein, auf dem unter anderem Anders Fjordbach involviert ist. Fjordbach machte 2016 bereits in der VLN auf sich aufmerksam, als er gemeinsam mit Frank Stippler zwei Laufsiege mit dem Phoenix Racing Audi R8 LMS erzielen konnte. Nun geht es von Startplatz zwei aus in der LMP2-Klasse auf Angriff. Mit Matthieu Vaxiviere, der letzte Saison für GetSpeed im Einsatz war, folgt auf Startplatz drei ebenfalls ein bekanntes Gesicht von der Nordschleife. Der Franzose pilotiert den ORECA LMP2 mit der Startnummer 8.

Mit viel Vorfreude gehen drei weitere GT-Spezialisten das Projekt 24h Daytona an, denn Fabian Schiller, Christopher Mies und Sven Müller feiern allesamt ihr persönliches LMP2-Debüt. Während Müller Platz im #51 Ligier LMP2 nimmt (Startplatz 8), sind Schiller und Mies gemeinsam auf dem #82 DragonSpeed ORECA LMP2 unterwegs (Startplatz 9).

LMP3-Klasse

In der LMP3-Klasse ist das „Nordschleifenaufkommen“ zwar übersichtlich, dennoch bislang sehr erfolgreich. So hat nach dem Motul Pole Award Mühlner Motorsports America mit dem #6 Duqueine D08 den Platz an der Sonne inne, u.a. mit Moritz Kranz am Steuer. Beachten sollte man in dieser Klasse allerdings auch den #91 Riley Motorsports Ligier JS P320, auf dem u.a. der Niederländer Jeroen Bleekemolen unterwegs ist. Zwar startet man in der LMP3-Klasse „nur“ von Rang sechs aus, dennoch konnte man vor allem in den freien Trainingssessions überzeugen.

GTLM-Klasse

In der GTLM-Klasse gilt es derzeit vor allem die beiden stark auftrumpfenden Chevrolet Corvette C8.R zu schlagen. Mit Nick Tandy und Alex Sims sind auf dem #4 Polesetter-Fahrzeug auch zwei bekannte Namen mit „Nordschleifenhintergrund“ involviert. Gleiches gilt auch für die zweitplatzierten Markenkollegen mit der Startnummer 3 in Form von Nick Catsburg.

Erste Anwärter für die Durchbrechung der Corvette-Dominanz sind nach den Eindrücken aus dem Motul Pole Award vor allem der #79 WeatherTech Racing Porsche 911 RSR mit Kévin Estre und Richard Lietz (Startplatz 3) sowie der #62 Risi Competizione Ferrari 488 GTE, auf dem u.a. Jules Gounon ins Lenkrad greift (Startplatz 4). Für das BMW Team RLL gilt es hingegen die Lücke nach vorne zu schließen. Auf den beiden Fahrzeugen greifen gleich eine Vielzahl von nordschleifenerfahrenen Piloten an, wie Philipp Eng, Connor De Philippi und Bruno Spengler (#25 BMW M8 GTE/Startplatz 5) sowie Marco Wittmann, John Edwards, Jesse Krohn und Augusto Farfus (#24 BMW M8 GTE/Startplatz 6).

GTD-Klasse

Hinter dem Polsetter, dem #96 Turner Motorsport BMW M6 GT3, werden gleich einige bekannte GT-Spezialisten von der Nordschleife lauern. Hier sind zunächst Laurens Vanthoor, Lars Kern und Matt Campbell zu nennen, die mit dem #9 Pfaff Motorsports Porsche 911 GT3 R von Position zwei aus in die Hatz zweimal rund um die Uhr starten werden und sich damit direkt vor dem #111 bestplatziertesten Lamborghini Huracán GT3 vom GRT Grasser Racing Team (Mirko Bortolotti/Marco Mapelli) einreihen konnten. Über eine vielversprechende Ausgangsposition in der stark besetzten Klasse können sich zudem auch Maro Engel, Philip Ellis und Indy Dontje (#57 Winward Racing Mercedes-AMG GT3/Startplatz 5), Franck Perrera (#19 GRT Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3/Startplatz 6) sowie Klaus Bachler (#16 Wright Motorsports Porsche 911 GT3 R/Startplatz 9) freuen. Für Luca Stolz und Raffaele Marciello (#75 SunEnergy1 Racing Mercedes-AMG GT3/Startplatz 11) sowie Mario Farnbacher (#44 Acura NSX GT3/Startplatz 12) geht es knapp außerhalb der Top-10 los. Sie werden genauso bemüht sein sich im Rennverlauf nach vorne zu schieben, wie Richard Westbrook (#97 Aston Martin Vantage GT3/Startplatz 13), Earl Bamber und Christina Nielsen (#88 Porsche 911 GT3R/Startplatz 14) sowie Maxi Buhk (#28 Alegra Motorsports Mercedes-AMG GT3/Startplatz 15).

Text: Daniel Cornesse und Fotos: Courtesy of IMSA/Porsche/BMW Group PressClub Deutschland

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