News

„Mit dem Ergebnis könnte man eigentlich zufrieden sein“, grübelte Teamchef Michael Illbruck nach Ende des 37. DMV 4-Stunden-Rennens, „wenn da nicht der Unfall in der letzten Runde gewesen wäre.“ Das Fahrer-Duo Michael Illbruck und Altfrid Heger wurde beim zweiten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring noch auf Platz elf gewertet.

Doch zum Zeitpunkt des vorzeitigen Abbruchs - das Rennen wurde 13 Minuten vor Ende aufgrund eines heftigen Hagelschauers gestoppt - stand der Pinta-Porsche 997 GT3 R nach einer Kollision beschädigt am Streckenrand. Michael Illbruck: „So etwas braucht kein Mensch. den Rückschlag muss ich erste einmal verdauen.“

Auch beim zweiten VLN-Rennen zeigte sich das Wetter in der Eifel von seiner weniger guten Seite. Es war kalt, der Himmel grau und immer wieder gab es kleinere Regenschauer. Beim morgendlichen Training war die Strecke zunächst trocken. So versuchten die 188 Starter direkt zu Beginn, eine schnelle Runde zu fahren. So auch Pinta Racing. Michael Illbruck: „Wir wollten erst einmal eine Zeit vorlegen und dann schauen, was noch passiert.“ Altfrid Heger kehrte mit einer Rundenzeit von 8.24,422 Minuten an die Box zurück: „Es wäre sicherlich schneller gegangen, aber ich bin auf Nummer sicher gegangen.“ Das reichte zunächst für Rang drei und bedeutete am Ende Startplatz acht. Denn zur Mitte des Trainings setzte Regen ein, so dass die Bedingungen deutlich schlechter wurden und an eine Zeitenverbesserung nicht mehr zu denken war. Michael Illbruck: „Ein unerwarteter Trainingsverlauf, aber über Startposition acht sind wir richtig glücklich.“

Wie schon beim ersten Rennen der Saison fuhr Michael Illbruck den Start. Der Wahl-Münchener hielt sich in bekannter Manier aus dem Startgetümmel heraus, bezog mit dem Pinta-Porsche innerhalb der Top 20 seine Position und fuhr anschließend konstant schnelle Zeiten. Nach 7 Runden übergab er den Porsche dann an Altfrid Heger, der während seines Turns die Position weiter verbesserte. Nach 15 Runden erfolgten dann der nächste Stopp und Fahrerwechsel. Wieder zeigte Michael Illbruck eine starke Leistung und brachte den Pinta-Porsche in die Nähe der Top 10. In seinem letzten Turn ab der 22. Runde sollte dann Altfrid Heger den angestrebten Top-10-Platz realisieren.

Der Essener begann dieses Vorhaben mit schnellen Runden, wurde dann aber in seinem vierten Umlauf in eine Kollision verwickelt. Der Pinta-Porsche blieb beschädigt am Streckenrand liegen. „Ich musste einem vor mir bremsenden Auto ausweichen und bin dann auf ein anderes Auto geprallt, das sich zuvor gedreht hatte. Ich hatte keine Chance“, berichtete Altfrid Heger später in der Box, „es war ein Jammer. Wir hätten heute sicherlich die Chance gehabt, wieder in den Top 10 zu landen.“ Nach dem Unfall-Aus zeigte sich Teamchef Michael Illbruck frustriert: „Wir haben wieder bei den Profis mitgekämpft und waren auf den Weg zu einer Topplatzierung. Dann kommt wieder ein Unfall und du stehst mit leeren Händen sowie einem kaputten Auto da. Da hilft mir auch nicht, dass wir noch in die Wertung gekommen sind.“

Den nächsten VLN Lauf wird Pinta Racing aller Voraussicht nicht bestreiten. Allerdings stand das schon vorher fest. „Wir wollen stattdessen beim Porsche Sports Cup am 12. und 13. Mai teilnehmen“, erklärte Illbruck. Der nächste VLN-Lauf folgt dann erst am 23. Juni, da die Serie wegen des 24-Stunden-Rennens in eine längere Pause geht.

Text: Martin Brock und Fotos: Hardy Elis

Fotos

In chronologischer Reihenfolge.
Mehr

Interviews

Die Stimmen der Piloten - nach Qualifying und Rennen.
Mehr

Onboards

Direkt aus dem Fahrzeuginneren.
Mehr

Kartevent

Eine einzigartige Veranstaltung.
Mehr
12 Jahre VLN-Fanpage.de

Connect With Us

Wir sind auch in den sozialen Netzwerken und auf diversen Online-Plattformen vertreten.

Terminplan

JUN
08
ADAC GT MastersRed Bull Ring
JUN
20
ADAC TOTAL 24h Rennen 2019Nürburgring + Nordschleife



JUL
13
VLN Lauf 4Nürburgring + Nordschleife
AUG
03
VLN Lauf 5Nürburgring + Nordschleife