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Der Auftritt des Wochenspiegel Team Manthey (WTM-Racing) beim zweiten Saisonlauf, dem 37. DMV 4-Stunden-Rennen, verlief enttäuschend. Georg Weiss: „Beide Wochenspiegel-Porsche sind ausgefallen. Da war es auch kein Trost, wenn ein Auto durch den vorzeitigen Rennabbruch noch in die Wertung gekommen ist.“

Das Wetter war an diesem Renntag eifeltypisch unfreundlich: Kühle Temperaturen, viele Wolken und im Laufe des Tages immer wieder Regenschauern. Das Training startete auf trockener Fahrbahn. Zu Beginn drängten sich zahlreiche Teams in der Boxenausfahrt, um eine erste schnelle Runde zu drehen. Die beiden WTM-Porsche ließen es ruhiger angehen. Michael Jacobs war im Wochenspiegel-Porsche 997 GT3 MR, den er zusammen mit Georg Weiss und Oliver Kainz fuhr, als zweiter Pilot unterwegs. Seine 8.32,984 Minuten konnten sich sehen lassen. Aber die finale schnelle Runde sollte Kainz zum Schluss fahren. Doch dazu kam es nicht mehr, da Regen einsetzte und an eine Zeitenverbesserung nicht mehr zu denken war. So blieb Startplatz elf. Dem Wochenspiegel-Porsche 997 GT3 R von Richard Lietz/Nick Tandy/Oliver Kainz erging es ähnlich. Die früh erzielte Zeit reichte nur zu Startplatz zwölf. Georg Weiss: „Das war so nicht geplant, aber wir können damit leben.“

Der Start verlief planmäßig. Beide WTM-Porsche konnten sich aus den Scharmützeln der ersten Runden heraushalten und in der Folge ihre Positionen kontinuierlich verbessern. Dabei sorgten die ständig wechselnden Bedingungen mit immer wieder einsetzendem Regen für extrem schwierige Verhältnisse. Der GT3 R arbeitete sich langsam in Richtung Spitze vor. Auf dem GT3 MR fuhr Kainz 13 Runden bevor er in den Top 10 liegend an Jacobs übergab, der keine Schwierigkeiten hatte die Platzierung zu verteidigen. Doch bei dieser guten Ausgangssituation sollte es nicht bleiben. Für den Wochenspiegel-Porsche von Lietz/Tandy/Kainz kam das Aus in der 17. Runde. Lietz, der zu diesem Zeitpunkt auf Rang zwei lag: „Plötzlich machte der Motor komische Geräusche und kurz danach ging gar nichts mehr.“

Im zweiten WTM-Porsche übergab Jacobs nach Runde 23 als Fünfter an Weiss, der allerdings nicht weit kam. Im Pflanzgarten beendete eine Kollision mit dem Gemballa-McLaren alle Träume von einer erneuten Spitzenplatzierung. Weiss: „Ich habe einem schnelleren Auto Platz gemacht, wollte anschließend einlenken und wurde dann aus heiterem Himmel von dem McLaren getroffen. Das war einfach nur unnötig.“ Da das Rennen kurz darauf aufgrund eines einsetzenden Hagelschauers 13 Minuten vor dem Ende abgebrochen wurde, kam der WTM Porsche noch als Zwölfter in die Wertung. Dadurch gewannen Weiss/Jacobs/Kainz zum zweiten Mal hintereinander die Klasse SP7 und liegen in der aktuellen Meisterschaftstabelle sogar auf Rang drei.

Georg Weiss: „Über den erneuten Klassensieg kann ich mich nicht richtig freuen. Der Unfall war einfach nur ärgerlich. Auf der anderen Seite haben wir wieder bewiesen, dass wir voll konkurrenzfähig sind. Schade, dass das zweite Auto einen Motorschaden hatte.“

Michael Jacobs: „Ich bin mit der Fahrt ganz zufrieden. Ich habe schnell meinen Rhythmus gefunden und konnte ohne Schwierigkeiten die gute Position halten. Leider hat das aber diesmal alles nichts genützt.“

Oliver Kainz: „Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals bei solch schwierigen Verhältnissen gefahren zu sein. Die Streckenbedingungen haben permanent gewechselt. Du musstes nach jeder Kurve damit rechnen, dass es dort nass war.“ Das dritte Rennen der Langstreckenmeisterschaft, den 54. ADAC ACAS H&R-Cup (28. April), wird WTM-Racing auslassen. „Die Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen hat Vorrang“, so Weiss.

Text und Fotos: Hasso Jacoby

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