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Gegensätzlicher könnte die Stimmung innerhalb eines Teams nicht sein. Mathol Racing feierte in der VLN Langstreckenmeisterschaft mit seinem Aston Martin Vantage V8 GT4 am vergangenen Wochenende den zweiten Sieg im zweiten Rennen. Gleichzeitig wurde Oliver Louisoder bei einem heftigen Crash des betreuten Avia-Aston verletzt.

Dann freute sich der Teamchef über einen hervorragenden zweiten Platz von Rickard Nilsson, während kurz vor Schluss der in der gleichen Klasse gestartete Honda Civic Type R als Unfall gemeldet wurde. Hopp oder Top schien das Motto von Mathol Racing an diesem Wochenende zu sein.

In der Klasse SP10 führt weiterhin kein Weg an Mathol Racing vorbei. Wolfgang Weber, Norbert Bermes und Marcel Belka siegten erneut mit dem Aston Martin Vantage V8 GT4 und setzten damit die siegreiche Serie von Mathol Racing fort. „Bei unserem Nummer-1-Wagen haben wir alles richtig gemacht und die ganze Zeit in Führung gelegen“, freute sich auch Teamchef Matthias Holle. Bei, für alle Fahrer, schwierigen Bedingungen blieb Mathol Racing stets mit mehreren Minuten in Führung. Allerdings ist auch die Konkur-renz stärker geworden und konnte bei den Rundenzeiten deutlich näher an Mathol Racing heran rücken.

Der zweite Aston Martin war nach einer Stunde formatfüllend im Bild des Fan-TV zu sehen. Oliver Lousioder hatte im Streckenabschnitt Tiergarten das Fahrzeug bei rund 260 Stundenkilometern verloren und war heftig in die Leitplanke gekracht. Erst mitten in der Hohenrain-Schikane kam der zerstörte Rennwagen zum Stillstand. Der Fahrer konnte selbst aussteigen, musste aber mit Rückenschmerzen ins Krankenhaus gebracht werden. „Wir hatten diesmal leider einige Unfälle dabei, aber manchmal ist das im Rennsport so“, kommentierte Matthias Holle, der auch früh den Ausfall des Honda S2000 zu beklagen hatte.

Der in der Klasse SP3 gestartete Honda wurde in der zweiten Runde als Unfall vermeldet. Glücklicherweise bestätigten sich die ersten Berichte nicht, nachdem das Auto sich überschlagen haben sollte. „Der Wagen ist nur leicht in die Leitplanke gerutscht, war aber leider nicht mehr fahrbereit“, erklärte Holle. Als „Kratzer“ bezeichnete er die Schäden am Honda Civic Type R von Sebastian Schäfer und Michael Imholz. In der letzten gefahrenen Runde war der Wagen von der Strecke abgekommen und rundherum beschädigt. Da aber innerhalb dieser Runde das Rennen mit der roten Flagge abgebrochen wurde, hatte Mathol Racing Glück. Denn gewertet wurde die Runde vorher, als der Civic noch auf Platz fünf der Klasse rangierte.

Drei Plätze davor, also als zweiter, kam Rickard Nilsson ins Ziel. „Mehr ist mit dem Auto nicht möglich“, meinte der Fahrer selbst überglücklich im Ziel. Er hatte das 4-Stunden-Rennen als Solist in Angriff genommen und war trotz der schwierigen Bedingungen mit nassen und trockenen Streckenabschnitten sehr schnell unterwegs. „Das war einfach perfekt“, lobte auch Holle. Wobei er künftig mit Lob sparsam sein will. Nach dem ersten Lauf hatte er noch allen Fahrern für die umsichtige Fahrweise gedankt und zu den einzelnen Ergebnissen gratuliert. „Postwendend gab es diesmal die Quittung dafür“, meinte Holle augenzwinkernd.

Zufrieden war er auch mit dem Ergebnis des Porsche Cayman R. Neben Stammfahrer Andreas Weishaupt nahmen die beiden Doppelstarter Wolfgang Weber und Marcel Belka Platz im Cockpit. Mit Rang 6 in der stark besetzten Klasse V6 sortierte sich die Mannschaft im vorderen Drittel ein.

Für Mathol Racing geht es jetzt in die heiße Phase der Saison. Bereits am kommenden Wochenende startet die Rundstrecken Challenge Nürburgring in die Saison und nur eine Woche später folgt schon der dritte Lauf der VLN.

Text: Martin Brock und Fotos: Mathol Racing

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