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Der Wechsel von Marcel Belka zu Mathol Racing scheint genau der richtige Schritt gewesen zu sein. Beim zweiten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft sicherte sich der Lehrter direkt seinen zweiten Saisonsieg. Diesmal setzte Belka gleich auf zwei Autos: einen Porsche Cayman R und einen Aston Martin Vantage V8 GT4.

Bei extrem schwierigen Bedingungen sicherte er sich einmal den siebten Platz und eben den zweiten Klassensieg. „Das war heute echt nicht einfach“, meinte Belka kurz nach dem Rennen. Den Start übernahm der Nachwuchspilot im Cayman. „Ich musste mich erst einmal an das Auto gewöhnen, da ich den Wagen vorher nur zwei Runden im Qualifying gefahren hatte.“ Belka musste sich also erst einmal vorsichtig an die Möglichkeiten des seriennahen Porsche herantasten. „Es war stellenweise nass, bin aber Runde um Runde sicherer und schneller geworden.“ Richtig wohl fühlte er sich, als er zum Boxenstopp und Fahrerwechsel reinkommen musste.

Wichtiger war für Belka allerdings der Einsatz mit dem Aston Martin. Hier übernahm Belka den Schlussstint. „Ich habe das Auto mit rund zwei Minuten Vorsprung übernommen und diesen dann weiter ausbauen können.“ Ein großes Lob verteilte Belka für seinen Fahrerkollegen Norbert Bermes, der mit nahezu leerem Tank eine Runde überstehen musste. Durch einen Unfall an der Boxeneinfahrt war diese geschlossen und Bermes konnte nicht zum Tanken kommen. „Norbert hat das Auto dann über die Nordschleife getragen und trotzdem die Führung nicht abgegeben.“

„Ich konnte den Vorsprung dann wieder ausbauen.“ Zudem konnte sich Belka freuen, seine persönlich schnellste Runde im Aston Martin gedreht zu haben. Und das, obwohl er nach dem Stint im Porsche grade einmal 20 Minuten Pause hatte. Mit 9:05.453 Minuten war er an diesem Tag auch der schnellste auf dem Mathol-Aston. Besser innerhalb der Klasse war nur ein BMW M3 GT4, der aber in der Gesamtabrechnung hinter Belkas Team ins Ziel kam. „Von mir aus, kann es so weiter gehen, auch wenn mir wieder die Zielflagge verwehrt blieb“, Belka spielte darauf an, dass auch der zweite Lauf mit der roten Flagge vorzeitig beendet wurde. Ein heftiger Hagelschauer zwang die Rennleitung zehn Minuten vor dem regulären Ende zum Abbruch.

Vielleicht darf Belka dann beim dritten Lauf, am 28. April, auch nach den regulären 4 Stunden Renndistanz durchs Ziel fahren. Das Rennen in zwei Wochen ist die letzte Möglichkeit, sich auf das 24-Stunden-Rennen vorzubereiten. Marcel Belka hofft dann den dritten Sieg im dritten Rennen herausholen zu können.

Text: Martin Brock und Fotos: Hardy Elis

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