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Rang sechs im Gesamtklassement, dazu ein dritter und ein neunter Klassenrang – Joachim Tünnesen kann mit dem zweiten Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft zufrieden sein. Der Geschäftsführer des Porsche Zentrums Willich wusste, dass die unterstützten Fahrzeuge von PROsport perfomance und Frikadelli Racing keinen leichten Stand in ihren jeweiligen Klassen haben würden.

Zu den starken Konkurrenten gesellte sich noch das typisch unvorhersehbare Eifelwetter mit kleinen Regenschauern und entsprechend feuchten Streckenabschnitten. Für Frikadelli Racing gestaltete sich der Lauf nicht einfach. Starfahrerin Sabine Schmitz musste unfreiwillig zu einem frühen Boxenstopp anhalten. „Irgendetwas hat geknackt und dann stand das Lenkrad schief.“ In der Folge fühlte sich der Porsche 997 GT3 R auf der Hinterachse ganz anders an. „Es war so, als ob ein Stabilisator abgebrochen wäre“, meinte Schmitz. Die erfahrene Pilotin stieg aus und überließ ihren männlichen Kollegen Klaus Abbelen, Christopher Brück und Patrick Huisman das Steuer. „Ich habe mich auch nicht mehr wohl gefühlt und der Box gesagt, dass ich keine Lust habe in der Fuchsröhre abzubiegen, weil etwas ganz abbricht.“

Doch der Check durch die Mechaniker ergab kein Ergebnis, sodass die Fahrt weitergehen konnte. „Allerdings haben auch die anderen Fahrer gesagt, dass irgendetwas passiert sein muss.“ Trotzdem ließ sich der Porsche noch schnell fahren und so erreichte das Team Rang sechs in der Klasse und im Gesamtklassement. „Wir müssen in den nächsten Tagen jetzt prüfen, was eventuell kaputt gegangen ist“, meinte Schmitz.

Innerhalb der Klasse V6 sicherten sich Jörg Viebahn und Rodney Forbes im ersten Porsche Cayman R von PROsport performance den dritten Platz. Die Klasse gilt als potentielle Meisterklasse. Jeder Sieg bringt dann zahlreicher direkter Konkurrenten viele Punkte für das Klassement. Vor allem Jörg Viebahn, der beim ersten Rennen noch alleine unterwegs war, konnte mit Topzeiten glänzen. Der Australier Rodney Forbes musste sich dagegen noch an das Auto gewöhnen. Bisher war Forbes in der VLN in einem Cup-Porsche unterwegs und die Umstellung auf den seriennahen Cayman ist nicht so einfach, wie sich viele das vorstellen. Trotzdem war man beim Team ganz zufrieden.

Auf Rang neun in der gleichen Klasse landete der zweite Cayman von PROsport performance mit Daniel Bohr, Klaus Bauer und Heinz-Josef „Juppi“ Bermes am Steuer. „Mit dem Ergebnis bin ich wirklich glücklich“, meinte Tünnesen später, „die Autos sind heil geblieben, die Piloten haben trotz der schlechten Bedingungen schnelle Zeiten abgeliefert und sowohl Frikadelli Racing, als auch PROsport performance sind in ihren Klassen vorne dabei.“

Das soll auch beim dritten Lauf am 28. April so sein. Dann hoffen die Teams allerdings auf deutlich bessere Bedingungen, schließlich ist es auch das letzte Rennen vor dem 24-Stunden-Rennen im Mai.

Text: Martin Brock und Fotos: PZ Willich

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