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Nachdem Daniel Zils den Saisonauftakt zur Nürburgring Langstrecken-Serie in der Produktionswagenklasse VT2 noch gewinnen konnte, fehlte ihm dieses Mal das nötige Rennglück zur Wiederholung des Erfolgs. In der Endphase des Rennens wurde der #481 Mainhattan-Wheels BMW 330i G20 des Bendorfers in einen Unfall verwickelt und musste vorzeitig abgestellt werden.

„Unser Ziel war es natürlich an den tollen Auftritt vom ersten Lauf anzuknüpfen. Die Pace hatten wir, sodass es sicherlich wieder aus eigener Kraft möglich gewesen wäre. Es gibt jedoch Dinge, die man selbst nicht in der Hand hat. Heute kamen davon leider einige zusammen“, resümierte Zils im Anschluss ernüchternd.

Bereits das Qualifying sollte äußerst turbulent und actionreich verlaufen. Mehrere Zwischenfälle auf der Strecke sorgten dafür, dass die Zeitenjagd gleich zweimal mit der roten Flagge unterbrochen und die Session letztlich in ihrer Dauer verkürzt werden musste. Dementsprechend groß war auch die Herausforderung für die Piloten eine schnelle Rundenzeit in den Asphalt zu zaubern.

„Wir sind natürlich alle zugegebenermaßen etwas überrumpelt worden. Bis zum Zeitpunkt der ersten Unterbrechung hatten wir noch gar keine Rundenzeit auf dem Tableau. Als die Ampel dann wieder zum Restart auf grün geschaltet hat, ist mein Teamgefährte Philipp Stahlschmidt auf die Strecke gegangen und hat glücklicherweise noch gerade so den Slot erwischt, indem man eine Zeit setzen konnte. Die Runde war auf Anhieb mega und hat für uns zur Pole Position gereicht.“ Wenige Minuten später kam dann erneut die rote Flagge heraus und beendete vorzeitig das Zeittraining.

Die Freude über das Top-Ergebnis nach dem Qualifying währte nur kurz. Zils Teamkollege Christopher Rink, der den ersten Stint im Rennen übernahm, war beim Start eingeklemmt und verlor dadurch einige Positionen. Bis zum ersten Boxenstopp kämpfte er sich jedoch mit einem Kraftakt wieder bis an die Spitze der VT2 Klasse nach vorne.

„Dadurch, dass ein anderes Fahrzeug aus unserem Team unmittelbar vor uns unplanmäßig in die Box kam, haben wir beim Stopp etwas Zeit liegen gelassen. Somit ging die zuvor bereits erfolgreich durchgeführte Aufholjagd wieder von Neuem los“, berichtet Zils, der das Steuer von Rink übernahm. Zahlreiche Code-60-Phasen sollten das gesteckte Vorhaben zunehmend erschweren. „Im Cockpit hatte ich zwischendurch den Eindruck immer zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Es war daher unheimlich schwer entscheidend auf die Konkurrenten aufzuholen.“ Trotzdem rangierte der BMW 330i G20 immer noch in Reichweite der Podiumsplätze, bis im vorletzten Stint ein Unfall alle Träume zu Nichte machte.

„Mein Teamkollege Philipp Stahlschmidt war glänzend unterwegs, bis er im Streckenabschnitt Galgenkopf unglücklich von einem GT3-Fahrzeug im Heckbereich getroffen worden ist. Daraufhin ist er in die Leitplanke eingeschlagen und das Rennen war aufgrund der Beschädigungen für uns beendet. Die Enttäuschung ist natürlich sehr groß. Viel wichtiger ist jedoch, dass Philipp nichts passiert ist.“

Als kleines Trostpflaster durfte sich Daniel Zils mit dem #396 Porsche Cayman S, auf dem er parallel unterwegs war, über den Klassensieg in der V6 freuen.

Text: Daniel Cornesse und Fotos: Racepix.eu

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