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„Das Auto war gut, wir fahren haben einen ordentlichen Job gemacht und nötige Quäntchen Glück war auch auf unserer Seite“, Hajo Müller war nach dem zweiten Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft hoch zufrieden. Im BMW M3 von Thiemann Motorsport wurde der Odenthaler zweiter in der Klasse V5.

Zudem fuhr sein Teamkollege Dominik Thiemann die schnellste Rennrunde der Klasse. Und das, obwohl es die Eifel und die Nordschleife den Fahrern an diesem Wochenende nicht leicht machten.

Über dem Eifelkurs hatte es sich schon im Qualifying eine kleine Regenwolke gemütlich gemacht. Scheinbar wahllos ließ sie es mal hier und mal dort auf die Piste regnen. Die Folge: Runde um Runde fanden die Fahrer andere Bedingungen vor. „Das war diesmal richtig schwer“, sagte Müller, der selbst in seinem beinahe auf spiegelglatter Fahrbahn abgeflogen wäre. Doch er konnte den BMW auf der Strecke halten und das Ergebnis für sich und seine beiden Teamkollegen sichern.

Den Start übernahm Guido Wirtz, alias Bugs Bunny. Bei den widrigen Verhältnissen kämpfte er sich durch das Feld, bis eine Runde vor Schluss plötzlich Motoraussetzer einen früheren Boxenstopp nötig machten. „Bugs dachte, der Sprit wäre alle“, erklärte Müller hinterher. Da auch noch der Funk ausgefallen war, zeigte sich die Boxencrew sichtlich überrascht, als plötzlich die Startnummer 450 an der Tankstelle parkte. „Wir wissen noch nicht, woher die Aussetzer kamen, aber im Tank war noch genug Benzin“, meinte Müller nach dem Rennen. Sowohl Dominik Thiemann, als auch er selbst blieben von dem Problem glücklicherweise verschont.

„Trotzdem hat uns das Zeit gekostet. Bugs hat logischerweise Tempo rausgenommen, da er befürchten musste, liegen zu bleiben.“ Weiteren Zeitverlust gab es beim zweiten Boxenstopp. Zwei Fahrzeuge waren bei der Boxeneinfahrt ineinander gekracht. Die vordere Einfahrt musste zur Bergung geschlossen werden und wer Tanken oder den Fahrer wechseln wollte, musste eine kleine Grandprixrunde in Kauf nehmen, um dann über die zweite Boxeneinfahrt in die Box zu kommen. „Leider waren wir direkt davon betroffen“, ärgerte sich Müller, der die Maßnahme der Streckensicherung aber für absolut richtig hielt: „Da geht ganz klar die Sicherheit vor.“

Trotzdem reichte es bei Rennabbruch – der Lauf wurde nach dreieinhalb Stunden wegen eines Hagelschauers vorzeitig beendet – zu Rang zwei. Mit 9:33.907 Minuten war der BMW der Schnellste innerhalb seiner Klasse. „Das hat richtig Spaß gemacht“, kommentierte Müller seine Fahrt durch die Grüne Hölle.

In zwei Wochen will er wieder am Nürburgring starten und beim dritten Lauf in der VLN ganz vorne landen. „Ich denke, dass wir die Klasse gewinnen können.“ Ob die Mannschaft das auch schafft, zeigt sich am 28. April ab 12.00 Uhr.

Text: Martin Brock und Fotos: Hardy Elis

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