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Die Saisonpremiere in der „VLN Langstreckenmeisterschaft“ Ende März war dem heimischen Fleper-Team noch nicht ganz gelungen. Von der Pole Position gestartet hatte Marcel Hoppe (Elspe) die Klasse der Turbo-aufgeladenen VLN Serientourenwagen bis zwei Liter Hubraum sicher im Griff gehabt, bis der giftgrüne Fleper VW Scirocco in der fünften Runde mit einem Antriebswellenschaden gestrandet war.

Da nutzten auch die zu diesem Zeitpunkt 1:05 Minuten Vorsprung vor den Verfolgern nichts; die Fleper-Mannschaft musste das erste von zwei Streichresultaten in 2012 bereits zu Saisonbeginn in Anspruch nehmen. Ganz anders sollte sich der zweite Wertungslauf am vergangenen Wochenende gestalten. Auch hier demonstrierte das letztjährige Erfolgsduo Hoppe/Thönnes bereits im Qualifying seine Stärke und fuhr erneut eine Pole Position auf der Nürburgring-Kombination aus GP-Sprint-Kurs und Nordschleife heraus. In der sehr witterungsunbeständigen Startphase mit zahlreichen feuchten Streckenabschnitten behauptete Hoppe die Spitzenposition zwar bis zum frühen ersten Boxenstop mit Reifen- und Fahrerwechsel in Runde sechs, konnte sich allerdings kaum von seinem allradgetriebenen Verfolger absetzen. Obwohl das Trio Hömberg/Platz/Streit mit seinem Audi TTS aufgrund der gewählten Zweistop-Strategie erst in Runde acht zum Service die Box ansteuerte, konnte es davon nicht profitieren. Fleper-Pilot Harald Thönnes (Mülheim-Kärlich) übernahm unterdessen die Führung wieder und baute diese in seinen mittleren beiden sieben bzw. fünf Runden zählenden Stints deutlich aus. Für den Schlusssprint übernahm Hoppe das Steuer erneut, um vor Rennabbruch wegen eines plötzlich einsetzenden Platzregens zwei Runden vor Ablauf der vierstündigen Distanz bei noch trockenen Verhältnissen mit 9:40.544 Minuten die deutliche Tagesrundenbestzeit in der VT2-Klasse zu setzen. Damit verbucht das in diesem Jahr unter der Bewerberlizenz von H&R Spezialfedern startende Fleper-Team nach 20 gewerteten Runden und drei gelungenen Boxenstops seinen ersten Klassensieg und wichtige Tabellenpunkte.

Einen bemerkenswerten Job machte auch Jens Rarbach am Volant des Fleper Renault in der Clio-Cup-Klasse. Der Schmallenberger hatte sich der Herausforderung des DMV 4 Stunden Rennens als Solist gestellt. Nach den ersten Punkten beim Saisonauftakt mit Unterstützung von Dr. Joachim Steidel (Recklinghausen) wurde Rarbach am Samstag mit dem zehnten Klassenrang der fünfzehn Teilnehmer zählenden Klasse belohnt.

Fortgesetzt wird die VLN Saison am 28. April mit dem „54. ADAC ACAS H&R Cup“ auf dem Nürburgring.

Text und Fotos: Fleper Motorsport

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