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Die beiden EFP:racing-Piloten Elia Erhart und Pierre Kaffer haben am zweiten Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in Österreich einen weiteren großen Sprung nach vorne gemacht und sind mit ihrer Mannschaft von Rutronik Racing by TECE deutlich näher an die Spitze der internationalen Deutschen GT Meisterschaft herangerückt. Mit dem #11 Audi R8 LMS konnten sie aus eigener Kraft an beiden Renntagen in der Steiermark um die Punkteränge mitkämpfen.

Der Aufschwung machte sich bereits im ersten Qualifying am Samstagmorgen bemerkbar. So konnte Elia Erhart mit starken Sektorenzeiten überzeugen und den Audi R8 LMS auf dem 20. Startplatz positionieren. Ohne die zwischenzeitliche Trainingsunterbrechung wäre für den Röttenbacher noch weitaus mehr möglich gewesen. „Der Zeitpunkt der roten Flagge war für mich äußerst ungünstig, da ich gerade in dem Fenster unterwegs war, in dem man den Reifenpeak am besten nutzen konnte. Im ersten Sektor war ich auch vier Zehntelsekunden schneller als auf meiner bis dahin schnellsten Runde. Leider konnte ich diese bedingt durch den Abbruch nicht weiter fortsetzen. Schade, denn es hätte für einen Startplatz zwischen Position 12 und 15 reichen können“, schildert Erhart.

Dass die Rutronik Racing by TECE Mannschaft mit dem #11 Audi R8 LMS auch im Longrun auf diesem Niveau unterwegs sein kann, bewies Elia Erhart in der Anfangsphase des Rennens. Mit einem Traumstart katapultierte er sich direkt von Platz 20 auf 15 und kämpfte sich in den Folgerunden zwischenzeitlich erfolgreich bis auf Rang 13 nach vorne. Ein kleiner Ausritt ins Kiesbett kostete ihn allerdings unmittelbar vor dem Fahrerwechsel wieder ein paar Sekunden und Positionen auf der Strecke. „Ich bin auf eine Gruppe von Fahrzeugen aufgelaufen und hatte noch einmal extrem gepusht, damit wir diese über unsere Strategie beim Boxenstopp hätten angreifen können. Natürlich sollte so ein kleiner Ausritt nicht passieren, das steht außer Frage. Wenn man allerdings so am Limit unterwegs ist, kann es jedoch leider immer vorkommen“, so Erhart weiter. Im zweiten Rennteil übernahm Teamkollege Pierre Kaffer das Steuer des Audi R8 LMS und gab fortan noch einmal alles, um sich in die Punkteränge zurückzukämpfen. Mit dem „undankbaren“ 16. Platz verpasste er diese am Ende nur ganz knapp. Im Ziel fehlten dem Wahlschweizer gerade einmal acht Zehntelsekunden zu den Top-15.

Der Rennsonntag begann zunächst mit einem Déjà-vu. So platzierte Pierre Kaffer im Qualifying nicht nur genauso wie Elia Erhart am Vortag den Wagen auf der 20. Startposition, sondern legte einen ähnlichen Raketenstart an den Tag. Auch ihm gelang es direkt einige Positionen gutzumachen und sich bereits nach der ersten Kurve auf Platz 14 einzusortieren. Wenig später war jedoch der Traum von den ersten Meisterschaftspunkten in dieser Saison beendet. Aufgrund eines Reifenschadens musste Kaffer das Fahrzeug vorzeitig am Streckenrand abstellen.

„Die Performance unseres Audi R8 LMS war über das ganze Wochenende hinweg sehr gut. Zwar hätten wir in beiden Qualifyingsitzungen mit etwas mehr Glück noch deutlich weiter vorne stehen können, trotzdem haben wir uns davon nicht aus der Ruhe bringen lassen und in den Rennen richtig attackiert. Es war dann einfach nur Pech, dass wir Samstag so knapp an den Punkten vorbeigeschrappt sind und uns Sonntag der Reifenschaden ereilt hat. Unter dem Strich ist die Speed da, es fehlt uns nur weiter das letzte Quäntchen Glück. An dieser Stelle möchte ich noch unseren Teamkollegen recht herzlich zum zweiten Platz im Sonntagsrennen gratulieren. Ein toller Job von Dennis Marschall, Kim-Luis Schramm und der gesamten Rutronik Racing by TECE Mannschaft“, bilanziert Kaffer.

Sein Teamkollege Elia Erhart ergänzt: „Ich glaube, wir waren vom Speed her noch nie so konkurrenzfähig wie hier in Spielberg. Daher sind wir mit dem Wochenende auch nicht unzufrieden. Das Paket ist wirklich super und unsere Rutronik Racing by TECE Mannschaft leistet phänomenale Arbeit. Ich bin mir sicher, dass auch unsere Stunde noch schlagen wird und freue mich schon jetzt auf die nächsten Rennen mit dieser tollen Truppe.“

Text: Media-DaCo und Fotos: Gruppe C

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JUL
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ADAC GT MastersNürburgring
SEP
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