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Auch beim zweiten Wertungslauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft konnte der SpeedoneClub in Zusammenarbeit mit dem Motorsport Team Hohaus den schwierigen Witterungsbedingungen entlang der Nürburgring Nordschleife trotzen. Nachdem das Rennen nach rund dreieinhalb Stunden vorzeitig abgebrochen wurde, überquerte man auf dem dritten Rang in der VT2 Klasse die Ziellinie.

„Der vorzeitige Abbruch kam uns heute vielleicht etwas entgegen, da sich auf den letzten Runden leichte Getriebeprobleme angekündigt hatten. Bis dahin haben wir aber ein sehr gutes Rennen absolviert und konnten vor allem viele Erkenntnisse mit unserem neuen Scirocco gewinnen“, analysierte Teamchef Bernd Hohaus kurz nach der Zieldurchfahrt.

Denn auch das zweite Saisonrennen konnte aus Sicherheitsgründen wieder nicht über die volle Distanz von vier Stunden ausgetragen werden. Schon im Training machte es Petrus den Teilnehmern alles andere als einfach. Die schwierigen Mischbedingungen entlang der Eifeler Traditionsrennstrecke hatten auch Einfluss auf die gezeiteten Runden des SpeedoneClub Fahrertrios. So waren Thomas Schulte (Vorderweidenthal), Axel Jahn (Heusweiler) und Raphael Hundeborn (Villmar) praktisch immer zur falschen Zeit am falschen Ort. „Unmittelbar vor uns ist es regelmäßig zu Unfällen oder zumindest kleineren Gelbphasen gekommen. Dadurch haben wir auf jeder Runde einige Sekunden verloren“. Nach dem Qualifying stand mit einer Zeit von 10:27.865 min. schlussendlich der dritte Rang in der VT2 für die sympathische Essener Mannschaft zu Buche.

Standesgemäß übernahm Thomas Schulte den Startstint auf dem gelb-schwarzen VW Scirocco. Wie man es von dem Vorderweidenthaler gewöhnt ist, fand er schnell zu seinem Rhythmus und stellte einmal mehr der klasseninternen Konkurrenz seine Nordschleifenroutine unter Beweis. Das Steuer übergab er nach seinem Stint an Axel Jahn, der von Beginn an hoch motiviert zu Werke ging, nachdem er aufgrund des Rennabbruches beim Saisonauftakt „nur Zuschauer“ war. In Runde 13 fuhr er auch mit einer Rundenzeit von 9:50.036 min. die schnellste teaminterne Rennrunde. Nach seinem schnellen Ritt durch die Grüne Hölle kletterte dann für die Schlussphase Raphael Hundeborn ins Cockpit des SpeedoneClub Sciroccos. Auch er zeigte eine gute Leistung, wenngleich er zum Schluss mit leichten Getriebeproblemen zu kämpfen hatte. Davon unbeeindruckt konnte er durch seine angepasste Fahrweise den dritten Klassenrang in der VT2 sicher nach Hause fahren.

„Es war heute wirklich nicht einfach. Aufgrund der unberechenbaren Verhältnisse waren sowohl im Zeittraining als auch im Rennen unheimlich viele Unfälle draußen auf der Strecke. Daher muss ich ein großes Lob an unsere drei Piloten aussprechen, die sich erfolgreich aus den vielen Turbolenzen heraushalten konnten und unseren VT2 Scirocco sicher ins Ziel bringen konnten“, so Hohaus abschließend.

Für das 24h Rennen sucht der SpeedoneClub noch zwei Piloten für den VT2 Scirocco. Interessenten können sich über die Teamwebseite (www.team-hohaus.de) bei Bernd Hohaus melden.

Text: Media-DaCo (Daniel Cornesse) und Fotos: Marcus Becker/Patrick Liepertz

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