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Beim ADAC GT Masters in Hockenheim konnte sich Norbert Siedler über einen erfolgreichen Saisonabschluss freuen. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen gelang dem Tiroler in beiden Rennen nach einer Aufholjagd der Sprung in die Punkteränge. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag wurde sein Audi R8 LMS auf dem 15. Platz gewertet.

Norbert Siedlers junger Teamkollege Simon Reicher qualifizierte das Fahrzeug von Yaco Racing auf dem 27. Startplatz für den Samstagslauf und saß im ersten Teil des Rennens am Steuer. Nach 35 Minuten übergab der Youngster das Fahrzeug auf Platz 21 an den Routinier aus der Wildschönau. „Mein Stint war geprägt von vielen Safety-Car-Phasen“, berichtete Siedler. Trotzdem konnte er sich bis zum Fallen der Zielflagge auf den 15. Platz nach vorne arbeiten und damit einen Meisterschaftspunkt für das österreichische Duo einfahren.

Im Qualifying für das Sonntagsrennen erkämpfte Norbert Siedler den 19. Startplatz: „Das Auto lag nicht optimal und ich musste in jeder Kurve bis ans äußerste Limit gehen, mehr war wirklich nicht drin“, berichtete er. Zum Rennen nahm die Mannschaft von Yaco Racing einige Änderungen am Fahrzeug-Setup vor, die sich auszahlen sollten: Zwar musste Siedler in der Startphase einem anderen Audi ausweichen und zwei Positionen hergeben, konnte sich bis zum Fahrerwechsel jedoch auf die 14. Position verbessern. „Im Rennen war das Auto deutlich besser als im Qualifying“, freute sich Siedler, der die drittschnellste Audi-Rundenzeit im Sonntagslauf setzen konnte. Simon Reicher übernahm das Auto zur Rennhalbzeit und überquerte die Ziellinie nach einer Stunde erneut auf Platz 15.

Mit dem Fallen der Zielflagge in Hockenheim endet auch Norbert Siedlers Motorsport-Saison 2021. Aufgrund der zu erwartenden Temperaturen hat sich Yaco Racing entschieden, in November nicht auf dem Nürburgring anzutreten. „Es war klar, dass die erste Saison nach der langen Pause für Yaco Racing als Privat-Team und Simon als Rookie ein Lehrjahr wird und jedes Punktergebnis ein Erfolg ist“, bilanziert Norbert Siedler. „Das konnten wir immerhin in vier Rennen erreichen, beim Saisonfinale erstmals in beiden Rennen an einem Wochenende. Das ist ein schöner Abschluss.“ Für viele weitere Highlights sorgte der Tiroler in der GT World Challenge Europe: In der internationalen GT3-Serie stand der 38-Jährige mehrfach auf dem Podest und feierte mit Emil Frey Racing den dritten Platz in der Team-Meisterschaft.

Text: Andre Beckmann und Fotos: kartpress

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