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Die Spannweite zwischen den beiden Ergebnissen hätte für das Team Vulkan Racing-Mintgen Motorsport hätte nicht größer sein können. Der Renault Clio fiel aus, dafür sprang mit dem Renault Megane ein ungefährdeter Klassensieg heraus.

Den ersten Ausfall hatte das Team bereits vor dem Beginn des Rennwochenendes zu beklagen. Teamchef Michael Mintgen hatte sich wenige Tage zuvor die Achillesferse gerissen und lag während dem Rennen im Krankenhaus, war aber dank Handy und Radio immer bestens über die Geschehnisse informiert. Seine Frau Susanne und die Mechaniker koordinierten den Renneinsatz souverän.

Beim dritten VLN Lauf, dem 54. ADAC ACAS H&R Cup, standen wieder zwei Rennwagen von Vulkan Racing-Mintgen Motorsport in der Startaufstellung. Karl Brinker (Herne) peilte im bekannt schnellen Renault Clio wieder den Klassensieg an sowie „Axel Linther“ (Korschenbroich-Glehn) und „Don Draper“ (Neuss) im Renault Megane. Beide absolvierten ein einwandfreies Rennen und konnten ihre vier weiteren Konkurrenten in der Klasse VT2 das ganze Rennen über in Schach halten. „Der Megane läuft jetzt zuverlässig und die Fahrer sind grundsätzlich zufrieden mit dem Wagen. Jetzt können wir am Setup noch einen Feinschliff machen, um die Möglichkeiten voll auszuschöpfen“, äußerte sich Michael Mintgen nach dem Rennen.

Karl Brinker brannte zu Beginn des Rennens wieder ein Feuerwerk ab und führte das gesamte Rennen über - auch durch die kluge Boxentaktik und die schnellen Boxenstopps der Mechaniker. Nach drei Stunden wurde Brinker jedoch langsamer und musste den breiten Renault Clio abstellen. KMS-Engines Ingenieur Joop de Kok zu dieser Situation: „Wir hatten auf einmal einen starken Leistungsabfall und haben uns entschlossen aus Sicherheitsgründen den Clio abzustellen. Sicher ist sicher.“

Obwohl der Vulkan Racing-Mintgen Motorsport Renault Clio bereits ein sehr schnelles Nordschleifenauto ist, legen Michael Mintgen und sein Team die Hände nicht in den Schoß und suchen weiter nach Möglichkeiten der Optimierung. „Auch beim Renault Clio werden wir in den sechs Wochen Pause die nächste Entwicklungsstufe zünden. Der Ersatzmotor mit seinen Entwicklungen läuft bereits auf dem Prüfstand. Für die nächsten Rennen bin ich sehr zuversichtlich“, gab Michael Mintgen zu Protokoll.

Text: Christian Reinsch und Fotos Hardy Elis

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