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Bei der ersten großen Standortbestimmung in der neuen Motorsportsaison konnte die WRT Mannschaft einen Doppelsieg feiern. Mit Christopher Mies, Dries Vanthoor und Axcil Jefferies drehten gleich drei bekannte Gesichter von der Nürburgring Nordschleife am Steuer des siegreichen #7 Audi R8 LMS GT3, der sich im Ziel mit einem Vorsprung von 2:08.618 min. vor dem #31 Schwesterfahrzeug (u.a. mit Frédéric Vervisch) durchsetzen konnte.

Dahinter schaffte der #75 Mercedes AMG GT3 von SunEnergy1 by SPS automotive performance kurz vor Schluss den Sprung auf das Gesamtpodium.

Die Mannschaft rund um Maro Engel und Jules Gounon profitierte von einem noch notwendigen Splash & Dash des #4 Abu Dhabi Racing by HRT. Die WRT Mannschaft hat der diesjährigen Auflage der 24h Dubai ihren Stempel aufdrücken können. Zwar ging man bereits während der ersten Code-60-Phase zum Tankstopp und fiel dadurch bereits früh aus den Top-10 hinaus, doch in der Folge entpuppte sich die zurechtgelegte Boxenstoppstrategie als goldrichtig. In der fünften Rennstunde übernahm man wieder die Führung und kontrollierte von diesem Zeitpunkt an das Geschehen an der Spitze. Als stärkster Herausforderer der beiden Audi R8 LMS präsentierte sich über weite Teile des Rennens der #77 Lamborghini Huracán GT3 von Barwell Motorsport (u.a. mit Mirko Bortolotti, Rolf Ineichen). Aufgrund von technischen Problemen musste dieser jedoch trotz starker Performance am Sonntagmorgen an der Box abgestellt werden. Fortan entstand ein markeninterner Kampf der Mercedes-AMG GT3 um den dritten Platz auf dem Gesamtpodium, der seinen Höhepunkt in einem rundenlangen Duell zwischen Manuel Metzger (#4 Abu Dhabi Racing by HRT) und Maro Engel (#75 SunEnergy1 by SPS automotive performance) fand. Rund zweieinhalb Stunden vor Rennende fand Metzger zunächst eine Lücke und schaffte es an Engel vorbeizzuziehen. Doch der Ex-24h Sieger und seine Teamkollegen (u.a. Jules Gounon) konnten dank eines strategischen Trumpfs in der Endphase des Rennens noch einmal kontern. Durch einen noch notwendigen, letzten Tankstopp beim #4 Abu Dhabi Racing by HRT Auto kämpften sie sich auf den dritten Platz zurück. Für Manuel Metzger, Hubert Haupt, Khaled Al Qubaisi und Raffaele Marciello blieb im Ziel nur der undankbare vierte Rang.

Das zweite Fahrzeug vom Haupt Racing Team mit der Startnummer 777, welches unter der Bewerbung „Al Manar Racing by HRT“ antrat, fuhr auf die fünfte Position. Mit Luca Stolz und Indy Dontje waren hier ebenfalls zwei Nordschleifenspezialisten an Bord. Dahinter rettete Sven Müller mit der Mannschaft von Herberth Motorsport auf Rang sechs die Porsche-Ehre, nachdem die beiden Dinamic Motorsports Neunelfer jeweils nach Unfällen strandeten. Zunächst schied der #54 Wagen von Marco Seefried, Marvin Dienst und Klaus Bachler aus, wenig später erwischte es das #67 Schwesterfahrzeug mit Matteo Cairoli am Steuer. Pech hatte auch der #30 BMW M4 GT3 von Schubert Motorsport. Zwar sah das neue Flaggschiff bei seinem ersten 24h-Auftritt die Zielflagge, eine längere Reparaturpause nach einem Feindkontakt verhinderte jedoch eine Top-Platzierung. Am Ende sprang Platz 38 im Gesamtklassement heraus.

Text: Daniel Cornesse und Fotos: 24h Series

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