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Beim ersten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie brachte Schnitzelalm Racing vier Autos an den Start. Und auch wenn nur ein Auto die Zielflagge sah, fällt das Gesamtfazit des Wochenendes durchaus positiv aus.

Im Fokus des ersten Rennwochenendes auf der Nürburgring Nordschleife stand das Debüt des Mercedes-AMG GT3. Nach einem erfolgreichen Qualifying ging Marek Böckmann von der 13. Position in das vierstündige Rennen. Während seines Stints arbeitete er sich kontinuierlich durch das Feld nach vorn und fuhr dabei die beste Rundenzeit unter den Mercedes-AMG GT3.

Für den zweiten Stint übernahm Marcel Marchewicz das Steuer. Trotz einiger Beschädigungen am Fahrzeug schaffte er es, sich an die Spitze des Feldes ranzukämpfen, bevor er unverschuldet in eine Kollision verwickelt wurde. Diese beschädigte den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer zwei stark und beendete somit das Rennen. Dadurch kam Routinier Kenneth Heyer, der das Fahrzeug über die Ziellinie bringen sollte, nicht mehr zum Einsatz.

„Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit unserem GT3-Debüt. Der Ausfall in Folge der Kollision ist extrem ärgerlich, da wir bis zu dem Zeitpunkt sehr gut unterwegs waren. Unsere Pace ist gut, die Goodyear Reifen funktionieren in Kombination mit dem Bilstein Fahrwerk optimal am Fahrzeug und ich bin mir sicher, dass wir uns in den kommenden Rennen weiter steigern werden. Nun gilt es aber zuerst, den Mercedes-AMG GT3 bis zum nächsten Rennen zu reparieren, um wieder an den Start gehen zu können“, fasst Teamchef Thomas Angerer zusammen.

Auch im BMW M240i Cup lief es alles andere als erhofft. Von drei gestarteten Fahrzeugen sah nur der BMW #673 von Michael Sander, JayMo Härtling und Michael Bräutigam die Zielflagge auf einem starken zweiten Rang.

Bereits im Qualifying verunfallte die Startnummer #674 von Julien Apotheloz, Robin Falkenbach und Herbert Lösch. Doch mit einer starken Teamleistung schaffte es die Mannschaft von Schnitzelalm Racing, das Auto pünktlich zur grünen Ampel ins Grid zu schicken. Somit konnte Apotheloz seine noch fehlenden Permitrunden einfahren, bevor das Team entschied, das Fahrzeug abzustellen, um Folgeschäden durch den Unfall zu vermeiden.

Der dritte BMW im Bunde, die Startnummer #666 von Carl-Friedrich Kolb, Dr. Anton Hahnenkamm und Marco Büster lag lange Zeit in aussichtsreicher Position bis vier Runden vor Rennende ein ABS-Problem auftrat und das Fahrzeug Ende Start-Ziel ins Kiesbett rutschte. Glücklicherweise ohne Einschlag, aber das Rennen war für den BMW nach diesem Defekt leider beendet.

Bevor es in zwei Wochen zum zweiten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie zurück zum Nürburgring geht, steht in der kommenden Woche der offizielle Test in der ADAC GT4 Germany in Oschersleben auf dem Programm. Dabei werden Robin Falkenbach und Marcel Marchewicz den Mercedes-AMG GT4 pilotieren.


Text: Schnitzelalm Racing und Fotos: Max Bermel/Patrick Liepertz

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