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Zum ersten Mal in der Teamgeschichte war die Mannschaft von Schnitzelalm Racing auf zwei verschiedenen Rennstrecken gleichzeitig unterwegs. Während es beim Debüt in der ADAC GT4 Germany noch nicht so ganz nach Plan lief, feierte das Team in der Nürburgring Langstrecken-Serie einen Doppelsieg in der Klasse der BMW M240i Cup.

Mit dem Saisonauftakt der ADAC GT4 Germany in Oschersleben startete für das Team von Thomas Angerer die erste volle Saison in einer Sprintserie. Auch wenn sich Schnitzelalm Racing bessere Ergebnisse erhofft hat, kann die Mannschaft mit dem ersten Einsatz durchaus zufrieden sein.

Neben den ersten Top-10-Platzierungen beider Fahrzeuge waren besonders die Qualifyingleistungen aller Piloten vielversprechend. Der erste Saisonlauf am Samstagnachmittag wurde für den Mercedes-AMG GT4 mit der Startnummer 15 mit Punkten belohnt. Nach Startplatz neun fuhren Marcel Marchewicz und Robin Falkenbach ein gutes Rennen und sammelten am Ende mit Rang sieben die ersten Zähler im ersten Rennen. Weniger erfolgreich startete das Schwesterfahrzeug in die Saison. Nach einem Plattfuß auf dem Weg in die Startaufstellung, woraus eine Penalty Lap resultierte, und einer Durchfahrtsstrafe im Rennen war die Chance auf ein gutes Resultat vertan.

Dafür lief es für Miklas Born und Marek Böckmann im Sonntagsrennen deutlich besser. Nach schwierigem Start kämpfte sich das Duo zurück in die Punkteränge und sicherte sich mit Platz acht und damit als bestplatzierter Mercedes-AMG die ersten Meisterschaftspunkte der noch jungen Saison. Das Schwesterauto überquerte die Ziellinie auf Rang zwölf und sammelte damit in beiden Rennen wichtige Zähler.

„Insgesamt können wir mit den Ergebnissen ganz zufrieden sein. Die Konkurrenz in der GT4 Germany ist extrem stark. Wir sind neu in der Serie und müssen noch die letzten Feinheiten optimieren, denn unser Ziel ist es, nicht nur um Punkte, sondern um Podiumsplätze und Siege zu kämpfen“, erklärt Thomas Angerer. „Unsere Autos waren gut, wir waren zeitweise schnellster Mercedes-AMG GT4, darauf lässt sich aufbauen. Wir verbuchen den Auftakt als Lernwochenende und reisen voll motiviert zum Red Bull Ring.“

Neben dem Einsatz in Oschersleben war ein Teil der Mannschaft beim zweiten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie unterwegs. Dort setzte Schnitzelalm Racing zwei BMW M240i Cup ein - und das sehr erfolgreich. Am Ende der vierstündigen Renndistanz überquerten Carl-Friedrich Kolb, Dr. Anton Hahnenkamm und Marco Büsker die Ziellinie auf Rang eins in der Klasse. Direkt dahinter machten JayMo Härtling, Michael Sander und Julien Apotheloz mit Rang zwei den Doppelsieg perfekt.

Nach dem Doppeleinsatz am Wochenende geht es für das Team Schnitzelalm Racing bereits vom 6. bis zum 8. Mai bei den 24h Nürburgring Qualifiers weiter. Bei der sechsstündigen Generalprobe für das anstehende 24-Stunden-Rennen liegt das Hauptaugenmerk auf dem zweiten Nordschleifeneinsatz der Mercedes-AMG GT3.

Fahrerstimmen:

Marek Böckmann (Mercedes-AMG GT4 #18): „Das war ein schwieriges Wochenende, vor allem bin ich mit meiner persönlichen Leistung nicht zufrieden. Das Auto hatte die gesamte Zeit eine gute Pace, aber ich habe es durch uns durch meine Fehler in den Rennen unnötig schwer gemacht. Mein Qualifying war ok, aber auch dort wäre ohne Verkehr in meinen schnellen Runden noch deutlich mehr drin gewesen als Startplatz neun. Im zweiten Rennen haben Miklas und ich es nach der Strafe am Start geschafft, uns von ganz hinten noch bis auf die achte Position nach vorn zu kämpfen. Damit haben wir unsere ersten Meisterschaftspunkte gesammelt und das Wochenende doch noch versöhnlich beenden können. Insgesamt haben wir ein gutes Paket und zwei stark besetzte Autos, mit denen deutlich mehr drin ist, als wir dieses Wochenende gezeigt haben. Aber ich bin guter Dinge, dass wir für den Red Bull Ring gut gewappnet sein werden.“

Marcel Marchewicz (Mercedes-AMG GT4 #15): „Das gesamte Team hat sehr hart gearbeitet, schade, dass wir das am Ende nicht in ein besseres Ergebnis ummünzen konnten. Die Leistungsdichte in der GT4 Germany ist extrem hoch und wir haben uns als neues Team sehr schwergetan, alles auf den Punkt umzusetzen. Dennoch gehen wir als bestplatziertes Mercedes-AMG-Team aus dem Wochenende in Oschersleben und wir werden weiter hart arbeiten, damit wir am Red Bull Ring ganz vorn mitkämpfen.“

Miklas Born (Mercedes-AMG GT4 #18): „Insgesamt war ich mit unserem Speed über das gesamte Wochenende sehr zufrieden. Allerdings konnten wir das nicht so umsetzen, wie wir es uns gewünscht haben. Der Reifenschaden in der Runde zur Startaufstellung ist bezeichnend dafür, dass dieses Wochenende nicht alles nach Plan lief. Dass wir nach dem schwierigen Start am Sonntag am Ende mit Rang acht noch einige Punkte gesammelt haben und bester Mercedes-AMG waren, hat den Saisonauftakt dann aber noch versöhnlich gemacht. Nun werden wir unsere Hausaufgaben machen und am Red Bull Ring hoffentlich noch dichter an der Spitze des Feldes dran sein.“

Robin Falkenbach Mercedes-AMG GT4 #15): „Das Wochenende ist nicht ganz nach unseren Vorstellungen gelaufen. Positiv ist, dass wir dennoch in beiden Rennen gepunktet haben und vom Speed mit bei der Musik waren. Ziel war es, bester Mercedes-AMG zu sein, das ist uns teilweise gelungen. Jetzt gilt es, alles weiter zu optimieren, um bei den nächsten Rennen um Podiumsplätze kämpfen zu können.“

Carl-Friedrich Kolb (BMW M240i Cup #666): „Ich bin sehr glücklich, nach dem Ausfall beim Saisonauftakt diesmal den Sieg eingefahren zu haben. Meine Teamkollegen Anton und Marco haben einen super Job gemacht und mir das Auto in einer perfekten Ausgangslage übergeben, sodass wir am Ende der vier Stunden mit dem ersten Platz belohnt wurden. Ein großer Dank an das Team für die Vorbereitung und das tolle Wochenende. Mit den Plätzen eins und zwei haben wir das Maximum rausgeholt.“


Text: Laura Brunnenmeister   Fotos: Axel Weichert/RACEPIX.EU

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