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Das Team Schnitzelalm Racing wird erstmals mit einem Mercedes-AMG GT3 bei den 24h Nürburgring in der Spitzenkategorie SP9 an den Start gehen. Pilotiert wird der GT3-Bolide in der SP9-ProAm von Kenneth Heyer, Marek Böckmann, Yannick Mettler und Johannes Stengel. Zur Vorbereitung auf das Saisonhighlight wird das Quartett bereits bei den 24h Qualifiers gemeinsam an den Start gehen. Zusätzlich bringt das Team an diesem Wochenende zwei BMW M240i Cup an den Start.

Nach dem Sieg in der GT4-Kategorie im Jahr 2021 wagt Schnitzelalm Racing bei der 50. Jubiläumsausgabe der ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring den Schritt in die GT3-Klasse. „Die Herausforderung, in der Klasse an den Start zu gehen, die um den Gesamtsieg kämpft, motiviert das gesamte Team. Natürlich haben wir nicht den Anspruch, um die Spitze mitkämpfen zu können, möchten aber natürlich ein Wörtchen um den Klassensieg der ProAm-Fahrzeuge mitreden. Die Grünen Hölle ist unberechenbar und wir werden unser Bestes geben, das Rennen so weit vorn wie möglich zu beenden“, fasst Teamchef Thomas Angerer zusammen.

Bereits beim GT3-Debüt überzeugte die Mannschaft mit schnellen Rundenzeiten und einem guten Speed im Rennen. Leider beendete ein Unfall den Einsatz frühzeitig. Um sich auf den Langstreckenklassiker vorzubereiten, wird Schnitzelalm Racing vom 6. bis zum 8. Mai bei den 24h Qualifiers an den Start gehen. Bei den zwei 3-stündigen Vorbereitungsrennen haben die vier Piloten Heyer, Böckmann, Mettler und Stengel die Möglichkeit, sich bestmöglich aufeinander abzustimmen, um drei Wochen später optimal vorbereitet auf die Hatz zweimal rund um die Uhr zu gehen.

Kenneth Heyer ist der mit Abstand erfahrenste Pilot auf dem Fahrzeug. Bereits zum 13. Mal in Folge wird der 42-Jährige für Mercedes-AMG auf einem GT3 an den Start gehen. Ebenso wie sein Teamkollege Johannes Stengel, der im vergangenen Jahr sowohl in der Nürburgring Langstrecken-Serie als auch dem 24-Stunden-Rennen im GT3-Boliden in der Spitzenkategorie SP9 unterwegs war.

Neben Heyer und Stengel war auch Marek Böckmann bereits im Mercedes-AMG GT3 auf der Nürburgring Nordschleife am Start. Doch auch daneben kann Böckmann mit zwei Siegen in der SP10 auf eine erfolgreiche Historie bei den 24h Nürburgring zurückblicken. Vor dem Sieg mit Schnitzelalm Racing 2021 war der 25-Jährige bereits 2019 in der GT4-Klasse siegreich. Einer seiner damaligen Teamkollegen war der Schweizer Yannick Mettler. Nach drei Klassensiegen in Cup5 und SP10 geht der erfahrene GT3-Pilot in diesem Jahr erstmals auf der Nordschleife in der SP9 an den Start.

Neben dem Einsatz des Mercedes-AMG GT3 wird das Team auch mit zwei BMW M240i an den Start gehen. Auf dem BMW mit der #244 werden JayMo Härtling, Björn Griesemann sowie der letztjährige RCN-Pilot Timo Kieslich ins Steuer greifen, auf der #245 wechseln sind Marco Büsker und Doppelstarter Björn Griesemann ab, der Runden für seine Permit A sammelt. Unterstützt werden die Fahrer auf den beiden Cup-Autos von den erfahrenen Piloten Marcel Marchewicz (#244) und Tim Neuser (#245).

Die 24h Qualifiers bestehen aus zwei dreistündigen Rennen am 7. und 8. Mai. Gefahren wird wie beim Saisonhighlight vom 26. bis 29. Mai die Kombination aus GP-Strecke (ohne AMG-Arena) und Nordschleife.


Fahrerstimmen:

Kenneth Heyer: „Die Vorfreude auf das Rennen ist sehr groß. Endlich sind Zuschauer wieder ohne Einschränkungen erlaubt ich freue mich riesig, vor vollem Haus zu fahren. Es war die letzten beiden Jahre ohne Fans einfach nicht dasselbe. Wir sind alle hochmotiviert, wissen allerdings auch, dass die Eifel und insbesondere die Nordschleife ein besonderer Ort ist, wo es unmöglich ist, Prognosen abzugeben. Das Rennen hier schreibt Jahr für Jahr seine eigenen Geschichten. Wir wollen alles geben und es zeitgleich genießen. Die Jungs von Schnitzelalm Racing sind mega. Wir haben gemeinsam schon viel auf die Beine gestellt und ich freue mich, dass wir das jetzt auf der Rennstrecke umsetzen dürfen. Ich spüre großes Vertrauen und freue mich auf das Qualirennen und die 24h Nürburgring Ende Mai.“

Marek Böckmann: „Ich bin super happy, wieder im GT3-Auto das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zu bestreiten. Nach 2018 ist das mein zweiter Start in der Topklasse SP9. Wir stecken aktuell mitten in der Vorbereitung, beim Qualirennen haben wir nochmal viel Zeit, ausgiebig zu testen und die letzten Dinge auszusortieren. Vom Team die Chance zu bekommen, auf dem Mercedes-AMG GT3 an den Start zu gehen ist eine große Ehre und ich kann es kaum erwarten, bis es Ende Mai endlich losgeht. Die gesamte Mannschaft ist voll motiviert und freut sich auf das Saisonhighlight. Zwischen Qualirennen und 24-Stunden-Rennen steht für mich dann auch noch das zweite Wochenende der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring auf dem Programm. Das wird also ein Monat mit extra viel Rennaction.“

Yannick Mettler: „Ich freue mich sehr, nach zwei Jahren Pause, in diesem Jahr wieder bei den 24h Nürburgring am Start zu sein, da ich mit der Nordschleife viele prägende Momente verbinde. Bei Schnitzelalm Racing bin ich in einem jungen und dynamischen Team, das in den vergangenen zwei Jahren eine ähnliche Erfolgsserie in der Cup5- und GT4-Klasse gefeiert hat, wie ich selbst zuvor. Und nun gehen wir gemeinsam den Schritt in die GT3, an die Spitze des Starterfelds. Das ist eine lang ersehnte Herausforderung, auf die ich mich sehr freue. Die Spitze ist beim 24h Nürburgring immer extrem hart umkämpft, alle namhaften Hersteller sind mit einem Großaufgebot von Werksfahrern am Start, die alle auf Sieg fahren. Wir haben nicht die Illusion, bei unserem ersten Aufschlag das gleiche Kommando gehen zu können, aber wir wollen uns auch nicht verstecken. Dieses Rennen schreibt ja bekanntlich seine eigenen Geschichten, da ist letztendlich alles möglich.“

Johannes Stengel: „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, mit dem Team Schnitzelalm Racing dieses Jahr das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zu bestreiten. Alle sind mit ganzem Herzen bei der Sache und es ist eine Freude, ein Teil davon sein zu dürfen. Der große Erfahrungsschatz meiner Teamkollegen ist sehr hilfreich für mich und ich bin mir sicher, dass wir ein starkes Gesamtpaket haben werden, um den Fans an der Strecke gute Unterhaltung zu bieten.“


Text: Laura Brunnenmeister   Fotos: RACEPIX.EU

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