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Als Doppelsieger vom Lausitzring angereist, lief es für das Toyota GAZOO Racing Team Germany powered by Ring Racing bei der zweiten Saisonstation im Imola alles andere als optimal. Mit fehlendem Topspeed und einem Ausfall im ersten Rennen belegte Tim Heinemann am Sonntag im Toyota GR Supra Rang vier und sammelte damit wichtige Punkte.

Bereits am Freitag deutete sich an, dass dieses Wochenende für das Toyota-Team sehr schwierig werden wird. Leider bestätigte sich dieser Trend auch im ersten Qualifying am Samstag. Trotz einer guten Runde kam Tim Heinemann nicht über Startposition 14 hinaus.

Zu Rennbeginn profitierte er von der Unruhe im Feld und platzierte sich in den Top-10. Doch trotz einer BOP-Anpassung vor dem ersten Rennen konnte er die Position nicht halten und wurde immer weiter durchgereicht. Kurz vor Rennende kamen zusätzlich technische Probleme am Supra hinzu, wodurch er das Auto vorzeitig abstellen musste.

Vor dem zweiten Renntag gab es für die DTM Trophy eine erneute Anpassung der BOP, wodurch dem Team mehr Leistung zugestanden wurde. Diesmal lief es im Qualifying deutlich besser, und Heinemann landete auf dem vierten Rang.

Wie bereits am Tag zuvor ging es beim Start im Feld sehr hart zu. Durch mehrere Berührungen unter den ersten drei Fahrzeugen schaffte Heinemann es, als Führender in die erste Kurve einzubiegen. In den folgenden Runden stellte er sein Talent unter Beweis und hielt die deutlich schnellere Konkurrenz hinter sich. Jedoch nahm ihm eine Strafe für ein Vergehen im Startprozedere alle Chancen auf einen Podiumserfolg. Dennoch gelang es ihm, mit harten Fights die vierte Position bis zum Fallen der Zielflagge zu verteidigen.

„Freud und Leid liegen im Motorsport oft eng beieinander. Nach einem traumhaften Saisonauftakt waren wir dieses Wochenende die gesamte Zeit nicht konkurrenzfähig. Dass Tim am Sonntag Rang vier ins Ziel gerettet hat, war eine große fahrerische Leistung und hat uns kostbare Meisterschaftspunkte eingebracht. Als nächstes steht Norisring auf dem Plan. Dort waren wir im vergangenen Jahr sehr erfolgreich unterwegs und ich hoffe, dass wir daran anknüpfen können, um Imola so schnell wie möglich abzuhaken“, fasst Teamchef Uwe Kleen zusammen.

Nach zwei von sieben Rennwochenenden liegt Tim Heinemann auf Rang zwei in der Meisterschaftstabelle – punktgleich mit dem derzeit führenden BMW-Piloten Colin Caresani. Das nächste Wochenende auf dem Norisring findet vom 1. bis 3. Juli statt.


Text: Laura Brunnenmeister   Fotos: DTM Trophy / Fotoagentur Kraeling

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