News

Über 170 GT- und Tourenwagen, rund 600 Rennfahrer und die Nordschleife als längste Rennstrecke der Welt: Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist das Rennen der Rekorde. Der Wemdinger Marco Seefried startete beim Saisonhighlight auf den beiden Porsche von Timbuli Racing und fuhr vor 235.000 Zuschauern zum Podiumsplatz in der SP7-Wertung.

Mit Hochdruck hatte Timbuli Racing die letzten Monate genutzt, um sich intensiv auf das 24h-Rennen vorzubereiten. Dass sich die harte Arbeit des jungen Teams gelohnt hatte, zeigte sich im freien Training zum 40. ADAC Zurich 24h-Rennen. Eindrucksvoll schob sich der Timbuli-Porsche 911 GT3 R von Marco Seefried, Marc Hennerici, Dennis Busch und Norbert Siedler an die Spitze und setzte damit eine erste Duftmarke.

Zufrieden stellend verliefen auch die weiteren Trainingssitzungen. Timbuli Racing war mit beiden Porsche 911 GT3 im neu geschaffenen Top-40-Zeittraining vertreten. Mit den Startplätzen 23 und 33 war eine gute Basis geschaffen. Marco Seefried, der auf beiden Fahrzeugen ins Lenkrad griff, erklärte: „Das Feld ist enorm stark besetzt, weshalb das eine sehr gute Ausgangslage ist. Jeder weiß, dass die Startplätze bei einem so langen Rennen nicht besonders aussagekräftig sind. In der Grünen Hölle ist alles möglich.“

Mit dieser Aussage behielt der Porsch-Pilot Recht, denn wahrhaftig waren die darauffolgenden 24 Rennstunden eine bunte und nervenaufreibende Mischung von dem, was der Motorsport zu bieten hat. Noch am Samstagnachmittag wurde Timbuli Racing von kleineren technischen Problemen heimgesucht, die das Team im Klassement zurück warfen. Es folgte eine Aufholjagd, bei der die beiden gelb-leuchtenden Porsche im markanten Design erfolgreich durch das Feld pflügten.

In den Morgenstunden waren beide Porsche in der Top-20 angekommen und behaupteten sich gegen die starke Konkurrenz. Nach einer harten Schlacht für Mensch und Maschine konnte sich das Ergebnis dementsprechend sehen lassen: Seefried, Hennerici, Busch und Siedler erreichten den elften Gesamtrang und verpassten die Top-10 trotz anfänglicher Schwierigkeiten nur um Haaresbreite. Erleichterung und große Freude herrschte auch bei Egon Allgäuer und Marc Busch, die ebenfalls von Marco Seefried unterstützt wurden. Das Fahrertrio fuhr auf den sensationellen zweiten Platz in der Klasse-SP7, was im Gesamtklassement Platz 16 bedeutete.

„Das war das härteste 24h-Rennen, das es auf dem Nürburgring jemals gab. Dass wir dabei ein so gutes Ergebnis erreicht haben, ist wirklich super. Für Timbuli Racing war es der erste Start beim 24h-Klassiker, weshalb mich der Erfolg ganz besonders freut“, resümierte Marco Seefried glücklich. Für den Wemdinger steht schon am nächsten Wochenende der nächste Einsatz in der Eifel auf dem Programm. Dann wird Seefried wieder einen Porsche pilotieren, diesmal in der internationalen GT-Open-Serie.

Text: Markus Plützer und Foto: Marcus Becker

Fotos

In chronologischer Reihenfolge.
Mehr

Interviews

Die Stimmen der Piloten - nach Qualifying und Rennen.
Mehr

Onboards

Direkt aus dem Fahrzeuginneren.
Mehr

Kartevent

Eine einzigartige Veranstaltung.
Mehr
15 Jahre VLN-Fanpage.de

Connect With Us

Wir sind auch in den sozialen Netzwerken und auf diversen Online-Plattformen vertreten.

Terminplan

SEP
25
NLS / VLN Lauf 8Nürburgring + Nordschleife
OKT
02
ADAC GT MastersSachsenring



OKT
09
NLS / VLN Lauf 9Nürburgring + Nordschleife
OKT
23
ADAC GT MastersHockenheimring