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Die Mannschaft von TOYOTA GAZOO Racing Germany powered by Ring Racing reiste als Meisterschaftsführender zum vorletzten Wochenende der DTM Trophy im österreichischen Spielberg. Nach einem punktelosen Samstag sammelte Tim Heinemann am Sonntag mit Rang zwei wertvolle Zähler und reist mit 50 Punkten Vorsprung auf Verfolger Colin Caresani zum Finale nach Hockenheim.

„Wir wussten bereits aus unserer Erfahrung des vergangenen Jahres, dass der Red Bull Ring nicht die optimale Strecke für unser Auto ist. Besonders am Samstag hatten wir zudem mit einem deutlichen Top-Speed Nachteil zu kämpfen. Dass wir im zweiten Rennen noch auf dem Podium gelandet sind, ist für die Umstände ein toller Erfolg und bringt uns natürlich auch im Titelkampf in eine gute Position“, resümiert Teamchef Uwe Kleen.

Bereits in den Freien Trainings zeichnete sich ab, dass es ein schwieriges Wochenende für den Toyota GR Supra mit der Startnummer 90 werden wird. Mit neuen Reifen und einer guten Runde, qualifizierte sich Heinemann im ersten Qualifying auf Position sieben. Doch auch wenn er sich am Start bis auf die fünfte Position verbesserte, so kämpfte der 24-Jährige im Rennverlauf mit stumpfen Waffen und wurde bis auf die zwölfte Position durchgereicht.

Der zweite Renntag startete unter nassen Bedingungen. Im Qualifying stellte Heinemann den Supra im Regen auf Startplatz vier. Diesmal kam die Mannschaft von Ring Racing im Rennen deutlich besser zurecht. Bereits nach wenigen Kilometern führte Heinemann das Rennen an. Auf Anweisung der Rennleitung wegen Überholen neben der Strecke musste er allerdings zunächst zwei Positionen wieder abgeben.

Doch auch nach der Strafe kämpfte er weiter um Positionen, holte sich die zweite Position zurück und lieferte sich bis zum Fallen der Zielflagge ein spannendes Duell mit Thiago Vivaqua im Audi von Heide Motorsport. Am Ende setzte er sich knapp durch und fuhr mit Rang zwei sein siebtes Podiumsergebnis der Saison ein.

„Am Samstag haben wir uns sehr schwergetan und haben das Rennen außerhalb der Punkte beendet. Das war doppelt bitter, da unser direkter Verfolger mit dem Sieg viele Punkte auf uns gutgemacht hat“, fasst Tim Heinemann zusammen. „Am Sonntag haben wir hart gekämpft und haben sowohl im nassen Qualifying als auch im Rennen das Beste aus unseren Möglichkeiten rausgeholt.“

Durch den Ausfall von Caresani im BMW M4 im zweiten Rennen baute Heinemann seinen Vorsprung in der Meisterschaft nach zwölf von 14 Rennen auf 50 Punkte aus. Bei noch 58 zu vergebenen Punkten beim Finale in Hockenheim haben somit nur noch Tim Heinemann und Colin Caresani Chancen auf den Titel in der Fahrerwertung.

In der Teamwertung liegt Ring Racing, die im Gegensatz zu den meisten anderen Teams mit nur einem Fahrzeug antreten, mit 28 Punkten Rückstand auf Project 1 auf dem zweiten Platz.

Das Finale der DTM Trophy findet vom 7. Bis 9. Oktober auf dem Hockenheimring statt. Wie gewohnt werden zwei Rennen über jeweils 30 Minuten ausgetragen, Start ist Samstag und Sonntag um 15:15 Uhr. Servus TV überträgt die Rennen im Free-TV, zudem steht den Fans ein Livestream auf YouTube zur Verfügung.


Text: Laura Brunnenmeister   Foto: TGR Europe/DTM Trophy

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