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Für Martin Ragginger sollte es das Highlight der Rennsaison 2012 werden, doch wieder einmal wurde das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring seinem Ruf als Materialschlacht mehr als gerecht: Von Startposition 40 aus vollbrachte das TEAM FALKEN TIRE, bestehend aus dem Briten Peter Dumbreck, den beiden Deutschen Wolf Henzler und Sebastian Asch sowie dem 24-jährigen Salzburger Martin Ragginger eine fulminante Aufholjagd bis auf den 12 Zwischenrang.

Um 2.30 Uhr morgens kam dann jedoch das bittere Aus: Auf Höhe Aremberg verlor Sebastian Asch im Platzregen die Kontrolle über den Porsche 911 GT3 RSR und schlug in die Leitplanke ein. Martins Teamkollege blieb unverletzt, die Schäden am FALKEN-Porsche waren jedoch zu schwer, um das Rennen fortzusetzen.

Es gilt zu Recht als das härteste Rennen der Welt – die Rede ist von der 40. Auflage des legendären Langstrecken-Klassikers in der Eifel. Für Martin Ragginer aus Wals-Siezenheim war es in diesem Jahr bereits der fünfte Start – das zweite Mal für das TEAM FALKEN TIRE – und wieder sollte die Nordschleife dem 24-jährigen Porsche-Piloten kein Glück bringen. Es begann bereits im Qualifying: Beim Start ins zweite Qualifying gab es ein Missverständnis in der Berechnung der korrekten Startzeit. Darauf musste die Mannschaft das erstmals ausgetragene Top-40-Qualifying auslassen und strafweise von Startposition 40 ins Rennen gehen.

Im Wissen, dass 24-Stunden-Rennen nicht in der ersten Runde entschieden werden, ließ sich die FALKEN-Mannschaft nicht entmutigen und holte bereits in der ersten Stunde neun Positionen auf. In dieser Gangart ging es bis in die Nacht, alle vier Fahrer hatten bereits zwei Stints hinter sich gebracht, als um ca. 2.30 Uhr morgens dann das Unglück geschah: „Ich habe mitbekommen, dass ein heftiger Platzregen die Strecke auf Höhe Aremberg in eine Rutschbahn verwandelt hat. Als Sebastian mit vollem Speed dort ankam, verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und schlug in der Streckenbegrenzung ein“, schildert Martin Ragginger die Geschehnisse aus seiner Perspektive. „Zunächst haben wir noch gehofft, das Auto in der Box reparieren zu können, doch die Schäden an der Karosserie und an der Radaufhängung waren leider zu gravierend.“

Das verfrühte Aus beim 24-Stunden-Klassiker am Nürburgring ist umso enttäuschender, als die Fahrer mit dem Speed des Porsche 911 GT3 RSR vollauf begeistert waren. „Wären wir bis zu Ende gefahren, es wäre sich vermutlich der angestrebte Spitzenplatz ausgegangen“, ist Martin überzeugt. „Reifen und Auto haben perfekt harmoniert, im Vergleich zum Vorjahr hat das Team wirklich einen großen Sprung nach vorne gemacht und den Porsche spürbar weiter entwickelt. Wir können nur hoffen, dass wir im nächsten Jahr mehr Glück dabei haben, unser wahres Potenzial in ein Spitzenresultat umzuwandeln“

Doch nach dem Rennen ist vor dem Rennen: Bereits in zwei Wochen geht Martin Raggingers Motorsport-Welttournee mit dem zweiten Lauf zum Porsche Carrera Cup Asien auf dem Zhuhai International Circuit in China weiter.

Text und Fotos: Redaktionsbüro Drivestyle

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