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„Ich bin sehr zufrieden, auch wenn nicht beide Autos ins Ziel gekommen sind“, Peter Schmidt (Eltville-Erbach), Teamchef des Teams Car Collection, konnte mit der Leistung seiner Mannschaft hoch zufrieden sein. Die beiden eingesetzten Porsche 997 GT3 Cup mischten bei der 40. Auflage des internationalen ADAC 24-Stunden-Rennens im vorderen Viertel des Gesamtklassements mit und sorgten vor 235.000 Zuschauern für spannenden Motorsport.

Dabei war es für die Beteiligten diesmal wirklich nicht einfach. Denn rund um die Nordschleife gab es von Anfang an zahlreiche Unfälle. Immer wieder wurden die Piloten aus Sicherheitsgründen zur langsamen Fahrt gezwungen. Aus diesen Unfällen resultierten viele Reifenschäden, die wieder zu neuen Crashs führten. „Das war diesmal wirklich hart und ich habe so einen Verlauf selten erlebt“, meinte Schmidt hinterher. Seine beiden Cup-Porsche überstanden dies zunächst alles aber ohne Probleme.

Der etwas schneller besetzte Porsche wurde von David Horn (Steinbach), Rodney Forbes (Australien), Guido Wirtz (alias Bugs Bunny, Köln) und Chris Zöchling (Eichenau) pilotiert. Letzterer war es auch, der für das erste Ausrufezeichen des gesamten Wochenendes sorgte. Mit einer sehr guten Trainingszeit schaffte er es, den Porsche mit der Startnummer 54 für das neu geschaffene Top-40-Qualifying zu qualifizieren. Dabei wurden die schnellsten 40 Autos im Abstand von zehn Sekunden auf die ansonsten leere Nordschleife geschickt, um dann um die Pole-Position zu kämpfen. Andere Cup-Fahrzeuge waren in diesem letzten Zeittraining Mangelware.

Später im Rennen lieferten alle vier Piloten schnelle Zeiten ab, sodass der Porsche zwischenzeitlich auf Gesamtrang 23 geführt wurde. Wäre der Wagen ins Ziel gekommen, hätte Car Collection einen Top-20-Platz feiern können. „Wenn man bedenkt, was da um uns herum so gefahren ist, ist das großartig“, sagte Peter Schmidt. Allerdings wurde die Freude durch den Ausfall 90 Minuten vor Schluss getrübt. An der Startnummer 54 war die Riemenscheibe gebrochen. „So etwas passiert bei Porsche leider manchmal und eine Reparatur war nicht mehr möglich“, erklärte Schmidt.

Dafür freute er sich über Gesamtrang 24 mit dem zweiten Einsatzauto. Der Teamchef selbst, Andreas Ziegler (Sinzig), Ronnie Saurenmann (Bassersdorf) und Don Stefano (Mayen) waren als Piloten für den Erfolg verantwortlich. „Wir sind alle nur Amateurfahrer und freuen uns unglaublich über dieses Ergebnis“, Schmidt sprach damit an, dass in den Top 20 überwiegend Profis unterwegs waren.

Text: Martin Brock und Fotos: Hardy Elis

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