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Jubel beim Porsche Zentrum Willich. Das unterstützte Team Frikadelli Racing sicherte sich beim internationalen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring nicht nur Rang sechs, sondern stellte damit auch den besten Porsche im gesamten Feld. Einen zweiten Podestplatz lieferte PROsport Performance mit einem GT4-Porsche, der dritter in der Klasse wurde.

Das gute Bild für das PZ Willich vor 235.000 Zuschauern rundete PROsport Performance mit Rang fünf in der Klasse V6 ab. „So chaotisch, wie es angefangen hat, endete das Rennen auch“, Sabine Schmitz war nach dem 24-Stunden-Rennen nicht nur überglücklich, sondern auch überrascht. Das hart geführte Rennen begann mit zahlreichen Unfällen, Reifenplatzern und spektakulären Ausritten. Frikadelli Racing konnte sich mit seinem Porsche 997 GT3R aber aus all diesen Kämpfen raushalten und nahezu unbeschadet durch die Nacht kommen. Erst nach etwa 20 Stunden kam die erste Schreckensmeldung von der Strecke: auf Rang 9 liegend humpelte der Frikadelli-Porsche mit einem Reifenschaden über die Nordschleife. „Das war zunächst eine Katastrophe“, sagte Schmitz hinterher. Doch glücklicherweise wurden keine wichtigen Teile beschädigt.

Wenige Runden später meldete Christopher Brück aus dem Cockpit den zweiten Reifenschaden. „Der Reifen ist regelrecht explodiert“, erklärte Schmitz. Die fliegenden Gummiteile rissen die Beifahrertür aus der Verankerung, sodass in der Box eine neue eingebaut werden musste. „Wenn das an einem anderen Streckenabschnitt passiert wäre, hätten wir alt ausgesehen.“ So blieben die beiden Schreckmomente die einzigen für Frikadelli Racing. Als die Mannschaft schon zufrieden mit Rang sieben abgeschlossen hatte, wurde der bis dato führende Manthey-Porsche mit stotterndem Motor auf der Zielgeraden regelrecht abgeschossen. Des einen Leid, war letztlich Frikadellis Glück.

Bei PROsport performance gab es ebenfalls glückliche Gesichter. Der Porsche Cayman aus der Klasse V6 holte sich einen verdienten fünften Rang. Das Auto rollte ohne Probleme durch und musste nur regelmäßig betankt und mit frischen Reifen versehen werden. Dagegen ging es in der GT4-Klasse hoch her. In der frühen Phase des Rennens wurde bei einem Reifenschaden direkt auch ein Kühler beschädigt. Durch den fälligen Wechsel verlor die Mannschaft rund 45 Minuten. Bis dahin lag das Auto in der Klasse in Front. Diesen Rückstand konnten die Piloten in der hart umkämpften Klasse bei normalem Verlauf nicht mehr aufholen. Dass es letztlich nur drei Runden Rückstand auf den Klassensieger waren, ist der Leistung der vier Piloten und der Mannschaft zu verdanken. In den letzten Stunden fuhr das Fahrerquartett teilweise bis zu 20 Sekunden schneller, als die Konkurrenz.

Eine weitere Schrecksekunde erlebte die GT4-Crew, als der Porsche ohne Fahrertür an die Box kam. Bei einer Feindberührung war diese fliegen gegangen. Doch auch hier, konnte die unfreiwillige Luftzufuhr schnell wieder geschlossen werden.

„Es war ein spannendes und spektakuläres Rennen“, meinte PZ-Willich-Geschäftsführer Joachim Tünnesen hinterher, „ich freue mich für die beiden Teams, dass sie so gut abgeschnitten haben.“

Text und Fotos: Martin Brock

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