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„Leider hatten wir in der Nacht ein Pechsträhne“, sagte Teamchef Michael Budde nach dem Ende der 40. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring, „als es wieder hell wurde, hatten wir nur noch ein Auto im Rennen.“ Mit vier Fahrzeugen war das Hamburg Racing Team aus Winsen in die Eifel gekommen, um den Langstreckenklassiker in Angriff zu nehmen.

Drei Aston Martin GT4 traten in der Klasse SP10 an. Die Startnummer 55: Jochen Hudelmaier (Ehningen), Sergio Negroni (Italien), Dieter Svepes (Oberwaltersdorf), Oliver Freymuth (Berlin). Die Startnummer 60: Vic Rice, Shane Lewis (beide USA), Karl Pflanz (Schorndorf), Kim Hauschild (Horneburg). Die Startnummer 64: Alejandro Chahwan, Jose Manuel Balbiani, Ruben Salerno, Juan Manuel Silva (alle Argentinien). Dazu kam noch der Porsche 997 GT4 von Alessandro Cremascoli, Massimo Colnago, Francesco Rizzi (alle Italien), Olaf Schley (Düsseldorf) mit der Startnummer 68, der in der selben Klasse bei den GT4-Autos startete, die mit insgesamt 13 Fahrzeugen gut gefüllt war.

Im Training arbeiteten die Teams zunächst an der Rennabstimmung und absolvierten nur die Pflichtrunden um die Autos zu schonen. Am Ende des Trainings belegten sie dann fast einträchtig die Plätze 8,9, 11 und 12 in der Klasse SP10. Vor insgesamt 235.000 Zuschauern starteten beim Rennen dann knapp 170 Teilnehmer. In der Anfangsphase konnten die vier Autos vom Hamburg Racing Team ihre Positionen zum Teil deutlich verbessern, der Aston mit der Startnummer 60 war sogar auf Podiumskurs. Bis in der Dunkelheit die Ausfallserie begann. Teamchef Budde: „Irgendwie ging es dann Schlag auf Schlag. Zuerst wurde der Porsche durch einen Auffahrunfall im Streckenabschnitt Hatzenbach eliminiert. Dann schlug der Aston Martin der Argentinier in Breidscheid ein, obwohl die bis dahin einen guten Job gemachten hatten. Den Schlusspunkt setzte die Mannschaft der Startnummer 55, die dem Aston Martin im Regen auf der Grand-Prix-Strecke versenkte.“

Der übrig gebliebene Aston Martin lief dagegen wie am Schnürchen, und das bis ins Ziel. Allerdings hatte das Auto seine Probleme da schon hinter sich. Hauschild: „Nachdem wir starke Aussetzer hatten, mussten wir die Drosselklappe und den Luftmassenmesser wechseln. Die Analyse des Fehlers und die Reparatur dauerte länger als eine halbe Stunde. Nach dem Reparaturstopp lief das Auto dann perfekt.“ Am Ende überquerte das Quartett ohne einen Kratzer im Aston Martin auf Position 35 der Gesamtwertung und Rang 6 in der Klasse die Ziellinie. Karl Pflanz meinte dazu: „Die verlorene Zeit konnten wir nicht mehr aufholen. Die Klasse war zu stark besetzt und hat keine Fehler verziehen. Trotzdem sind wir mit dem Ergebnis zufrieden, es hat Spaß gemacht.“

Text: Martin Brock und Fotos: Hardy Elis

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