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Nach dem Klassensieg Ende Januar in Dubai konnte das Besaplast Racing Team auch beim zweiten großen Saisonhighlight, dem 24h Rennen am Nürburgring auf das Podium fahren. Mit einem neuen Audi TT-RS durfte sich die sympathische Mannschaft über den zweiten Rang in der Klasse SP4T freuen. Pech hatte man allerdings mit dem BMW Mini Cooper, der nach einer unverschuldeten Kollision bereits früh im Rennen ausschied.

Vor einer Traumkulisse von 235.000 Zuschauern fand im Schatten der Nürburg die 40. Auflage des ADAC Zurich 24h Rennens statt. Beim härtesten Langstreckenrennen in Deutschland, vielleicht sogar weltweit, durfte natürlich auch das Besaplast Racing Team nicht fehlen. Mit einem brandneuen Audi TT-RS in der Klasse SP4T und einem BMW Mini Cooper in der SP2T trat die Mannschaft beim Langstreckenklassiker in der Eifel unter ganz unterschiedlichsten Voraussetzungen an. Während der Mini Cooper schon seit Jahren fester Bestandteil der Fahrzeugflotte des Besaplast Teams ist und zuletzt auch den Klassensieg in Dubai herausfahren konnte, wollte man mit dem Publikumsliebling ein Wörtchen beim Kampf um die vorderen Platzierungen in der Klasse mitreden. Mit dem Audi TT-RS hingegen war die Marschroute eine ganz andere. Nach der missglückten Rennpremiere beim dritten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft, als man in eine Startkollision verwickelt war und das Rennen schon nach wenigen 100 Metern beenden musste, wollte man beim 24h Rennen nun so viele Erkenntnisse wie möglich sammeln und natürlich unbedingt die Zielflagge sehen. Um die Vorhaben mit beiden Wagen realisieren zu können, vertraute Teamchef Franjo Kovac (Bochold), der zusammen mit ADAC GT Masters Pilot Fredrik Lestrup (Johanneshav) auf beiden Fahrzeugen an den Start ging, erfahrenen Piloten. Neben ihm und Lestrup komplettierten Nordschleifenhaudegen Martin Tschornia (Bestwig) und Ex-DTM Champion Kurt Thiim (Luxemburg) das Fahreraufgebot auf dem Audi TT RS während Jürgen Schmarl und Steffi Halm (Ammerbuch) mit auf dem BMW Mini Cooper antraten.

In den beiden Qualifyingsitzungen stand dann der erste kleinere Schlagabtausch an. Mit einer Rundenzeit von 9.00.849 min. konnten Kovac, Thiim, Lestrup und Tschornia bereits im Nachttraining ein Ausrufezeichen gegenüber der starken klasseninternen Konkurrenz setzen und den Audi TT RS auf einen hervorragenden 3. Klassenrang und eine gute 49. Gesamtposition im Starterfeld von über 170 Teilnehmern stellen. Entsprechend zufrieden zeigte sich auch der Däne Kurt Thiim anschließend: „Audi hat einfach ein sehr gutes Fahrzeug für den Langstreckensport entwickelt. Der Wagen hat jede Menge Potenzial, weshalb es sehr viel Spaß macht, ihn durch die Grüne Hölle zu bewegen.“ Auch der MINI Cooper überzeugte beim Langstreckenklassiker gleich von Beginn an mit dem 100. Startplatz, da er viele leistungsstärkere Fahrzeuge hinter sich halten konnte. Doch genau dies sollte beim Rennstart Mini Trophy Pilotin Steffi Halm zum Verhängnis werden.

„Wir haben in der Startphase deutlich leistungsstärkere Fahrzeuge hinter uns gehabt, die im Qualifying anscheinend nicht gut zu Recht gekommen sind und entsprechend Druck auf uns ausgeübt haben. In meiner zweiten Rennrunde habe ich dann bei der Anfahrt zum Streckenabschnitt Karussell die Ideallinie freigegeben, das andere Fahrzeug war auch schon an mir vorbei, ehe der Pilot plötzlich doch noch einmal aus unerklärlichen Gründen nach links zog und dabei mit unserem Mini kollidierte. Leider wurde unser Fahrzeug bei diesem Unfall zu stark beschädigt und wir mussten das Rennen aufgeben, bevor es eigentlich überhaupt richtig angefangen hat“, so Halm. Besser lief es hingegen für das Fahrerquartett auf dem Audi TT RS, die sich aus dem Startgetümmel heraushalten konnten und mit konstant guten Rundenzeiten im Verlaufe der 24 Stunden überzeugen konnten.

„Man muss bei einem 24h Rennen eine andere Mentalität an den Tag legen, als zum Beispiel bei einem Sprintrennen. Natürlich muss man auch hier schnell unterwegs sein, allerdings nicht mit dem letzten Risiko, denn es gilt, dass Fahrzeug sicher über die Distanz zu bringen. Wir konnten es sehr gut umsetzen und auch mit den Rundenzeiten dürfen wir sehr zufrieden sein. Leider haben wir zwischenzeitlich immer wieder technische Probleme gehabt, bei denen wir einige Zeit verloren haben, sonst wäre sicherlich viel mehr möglich gewesen“, erklärt Fredrik Lestrup.

„Uns war von vorneherein klar, dass ohne viele Testkilometer auf der Nürburgring Nordschleife gesammelt zu haben, es schwer werden wird, mit unserem neuen Audi TT RS die 24 Stunden ohne Zwischenfälle zu überstehen. Umso glücklicher sind wir natürlich, dass wir trotz allem mit dem Fahrzeug die Zielflagge sehen und wichtige Daten sammeln konnten. Der zweite Klassenrang ist natürlich ein gerngesehener Bonus. Schade nur, dass wir mit dem Mini Cooper nicht länger dabei sein konnten, aber so hart ist der Rennsport leider manchmal. Bedanken möchte ich mich allerdings noch einmal beim gesamten Team, welches über das gesamte Wochenende einen tollen Job gemacht hat“, fasst Teamchef Franjo Kovac zusammen.

Text: Media DaCo (Daniel Cornesse) und Fotos: Daniel Cornesse, Besaplast Racing Team

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