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Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring war auch in ihrem vierten Saisonlauf kaum an Spannung zu übertreffen. So brachte der Rennverlauf für Marco Seefried im Timbuli-Porsche sämtliche Zutaten mit sich, die für einen packenden Langstrecken-Krimi nötig sind. Dementsprechend sehen lassen kann sich das Ergebnis: Nach 27 Rennrunden erreichte der Wemdinger auf Rang acht das Ziel.

Mit etwas Glück hätte die 43. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy für Marco Seefried sogar auf dem Podium enden können: Während der erfahrene Routinier im Zeittraining auf den siebten Startplatz fuhr, konnte er im Rennen erst recht überzeugen. Innerhalb der ersten Runden fuhr der Porsche-Profi bis auf Platz vier vor und lag somit in Schlagdistanz zur Spitze. Doch nur kurze Zeit später ereilte Timbuli Racing der Rückschlag. Dennis Busch hatte inzwischen das Steuer des Porsche 911 GT3 R übernommen, als er mit einem Audi aneinander geriet. Der Timbuli-Porsche wurde dabei am Heck beschädigt, konnte allerdings von der Mechaniker-Crew innerhalb kürzester Zeit wieder in Stand gesetzt werden.

Im Anschluss lag es an Marc Hennerici, die verlorene Zeit wieder aufzuholen, was dem Nordschleifen-Profi völlig problemlos gelang. Nach der guten Vorarbeit seiner Teamkollegen nahm Seefried nochmal für die letzten Rennrunden im Cockpit Platz. Trotz der Kollision in der ersten Rennhälfte hatte sich das Fahrerquartett von Timbuli Racing erfolgreich auf den fünften Gesamtrang vorgearbeitet, was die Leistung des noch jungen Teams unterstreicht.

In der letzten Rennrunde passierte dann der erneute Rückfall. Ein Reifenschaden im Streckenabschnitt Klostertal stoppte den Timbuli-911er. Was auf ein vorzeitiges Ende hindeutete, nahm jedoch zum Schluss noch eine gute Wendung: Mit letzter Kraft schleppte Marco Seefried den lädierten Porsche ins Ziel und erreichte mit Platz acht sogar noch ein Top-10-Ergebnis.

„Mit über 170 Fahrzeugen war das Starterfeld nach wie vor sehr stark besetzt. Das spricht für die Attraktivität der VLN“, ist sich Marco Seefried sicher. „In der letzten Runde hatten wir Glück im Unglück. Ich bin froh, dass wir das Rennen unter diesen Umständen noch beenden konnten und mit dem achten Rang sind wir super zufrieden.“

Wer das spannende VLN-Rennen nicht vor Ort verfolgen konnte, darf sich auf die einstündige Zusammenfassung freuen, die der Sender Sport1 am Mittwoch, 27. Juni, um 17:30 Uhr zeigt.

Text: Markus Plützer und Fotos: Marcus Becker

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