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Der MINI von Schirra motoring glänzte beim sechsten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring mit einer überragenden Vorstellung. Friedrich von Bohlen/Markus Oestreich fuhren im Training in der Klasse SP2T klare Bestzeit, ließen der Konkurrenz auch im Rennen keine Chance und siegten schließlich mit drei Runden Vorsprung.

Durch konstant schnelle Rundenzeiten arbeitete sich das Schirra-Duo auch im Gesamtklassement nach vorn und belegte Platz 25 bei 141 gestarteten Teams.

Beim sechsten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 35. RCM DMV Grenzlandrennen, startete Schirra motoring mit einem speziell für Langstreckenrennen entwickelten MINI. Friedrich von Bohlen wechselte sich diesmal mit Markus Oestreich im MINI mit dem 1,6-l-Turbomotor hinter dem Steuer ab. In der Klasse SP2T trafen sie wieder auf die Werks-Peugeot RCZ, die sie auch diesmal wieder deutlich im Griff hatten.

Das morgendliche Training litt ein wenig unter den Wetterkapriolen. Die zunächst nasse Strecke trocknete nur langsam ab, immer wieder einsetzender Nieselregen machte das Ganze nicht einfacher. Nur für ein kurzes Zeitfenster gab es eine schmale trockene Fahrspur rund um die Nordschleife. Wer zu diesem Zeitpunkt auf der Strecke war, konnte eine richtig schnelle Runde fahren. Schirra motoring, das auch in diesem Jahr von Alpecin, dem bekannten Haarpflegemittel des Kosmetik- und Pharmazie-Unternehmens Dr. Wolff aus Bielefeld, unterstützt wird, gelang das nicht. Oestreich: „Wir haben zu lange bei der Wahl der Reifen gezögert, so dass wir den optimalen Zeitpunkt verpasst haben.“ Der schnellste Umlauf mit 9.44,832 Minuten reichte trotzdem zur überlegenen Bestzeit in der Klasse und zu Rang 37 unter 143 Fahrzeugen.

Das Rennen verlief dann für Schirra motoring planmäßig und ohne jegliche Probleme. Startfahrer von Bohlen übernahm die Führung in der Klasse und baute diese mit Riesenschritten aus. Dabei arbeitete er sich mit dem MINI auch in der Gesamtwertung nach vorn. Oestreich baute als zweiter Pilot den Vorsprung weiter aus und brachte den Alpecin-MINI in die Top 30 des Gesamtklassements. Teamchef Joachim Schirra: „Wir sind heute konstant schnell gefahren. In der Gesamtwertung kommen wir mit dem kleinen MINI deshalb so weit nach vorn, weil wir so wenig Sprit verbrauchen. Der MINI braucht auf einer Runde gut 2 Liter Sprit weniger als der Peugeot, mit einer Tankfüllung könnten wir bis zu 12 Runden fahren.“ Schlussfahrer von Bohlen ließ trotz des großen Vorsprung mit dem Tempo nicht nach, so dass der MINI als Klassensieger schließlich drei Runden Vorsprung auf den schnellsten Peugeot RCZ hatte. Im Gesamtklassement reichte es zu einem bemerkenswerten 25. Gesamtplatz.

Friedrich von Bohlen (Heidelberg) „Wenn der MINI ohne Probleme läuft, ist er in der Klasse so gut wie unschlagbar. Es war ein gutes Gefühl im Gesamtklassement so weit nach vorne fahren zu können.“

Markus Oestreich (Fulda) „Es hat Spaß gemacht nach so langer Zeit wieder im MINI zu sitzen. Das Auto lief ohne Probleme und ist mittlerweile nicht nur schnell, sondern auch standfest.“

Text und Fotos: Hasso Jacoby

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10
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OKT
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OKT
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